Georg,
Dir sind zwei Fehler unterlaufen:
1. Es geht auch gewaltarm ...
"Zum Rausnehmen der Plasitk-Radsätze und Reinsetzen der Metall-Radsätze muß man allerdings etwas Gewalt anwenden. Das alte Metall-Drehgestell ist nun mal nicht so elastisch wie ein Plastik-Drehgestell."
Bei der Methode muss man damit rechnen, dass ein Großteil der Achslagerblenden zerstört wird (Wagenserie 20/16* und 20/17*)! Besser man nimmt die Drehgestelle der Wagen auseinander und baut dann (bis auf das notwendige Auf- Zubiegen der Laschen) die Achsen gewaltfrei ein.
2. Besser nicht !
"Aber mit Metall-Radsätzen führt der ganze Wagen und auch die originale METALL-Kupplung das Potential der Außenschiene!!!"
So weit stimmt's noch, aber jetzt geht's in die Hose!
"Solange ALLE Radsätze richtig eingebaut wurden (d.h. die nicht isolierte Radsatzseite ist bei allen Radsätzen auf der gleichen Seite) funktioniert das."
Eben nicht!!! Denn man muss unterstellen, das auch mal 'ne Lok mit Metallfahrwerk und Metallkupplungen zum Einsatz kommt. Und genau dann beachte man die herrlichen Kurzschlussfunken zwischen der Lok- und der folgenden Wagenkupplung!!
Also nochmal: Allerhöchste Vorsicht bei Verwendung von 1-s isolierten Radsätzen in Metallwagen bzw. in Drehgestellen oder Achshalterungen aus Metall!
ecki
