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Interessengemeinschaft Trix-Express

Wie sollte ich diese BR 64 089 reparieren ?

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
Nicht themenbezogene Beiträge werden gelöscht.

Beitragvon ecki » 17.02.2007, 20:39

Hallo Nachtkappe,

solltest Du Dich für den Austausch des Motors entscheiden - es gibt ihn auch noch neu! Er ist bei Märklin lieferbar. Preis im Fachhandel ca. 27-30 €.

Alle erforderlichen Teile kannst Du auch neu oder gebraucht aus dem IG - Ersatzteillager beziehen.

TRIX EXPRESSionistische Grüße

ecki
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30 Jahre im Karton

Beitragvon TE lebt » 17.02.2007, 21:42

Hallo Mattes,

auch einige meiner Schätzchen lagen sehr lange im Karton. Zwar keine 30 Jahre am Stück, aber immerhin fast zwei mal 15 Jahre.
Und das Tolle ist: Du packst die Sachen aus, stellst sie aufs Gleis, und sie fahren!!! Sonst hast Du früher (wie bei Deiner BR 64, aber solche Jugendsünden haben wir wohl alle mal gemacht) oder bei der Lagerung etwas falsch gemacht.
Und den ganzen "Kram" jetzt wieder zum Laufen zu bringen, mach verdammt viel Spass! Das hat auch mein Kleiner (11 Jahre alt) schon bemerkt. Der lackiert zur Zeit "Bastlerware" mit Begeisterung neu.
Solange es solche Leute wie hier im Forum gibt, wird TE nicht sterben, da kann Mä..... machen was es will! Aber die haben momentan sowieso andere Sorgen als sich darum zu kümmern, die müssen erst selbst mal sehen, wie sie weiterkommen!

Ein trotziger

Günther
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Auch meine 64 bockst seit kurzem

Beitragvon Frank Bertram » 18.02.2007, 10:19

Hallo Freunde,

auch meine 64 hat seit kurzem Mucken. Im Rahmen einer Säuberiuings und Abschmieraktion hatte ich die Lok auseinandergenommen und dabei festgestellt, daß das Blechleil unter der vorderen Beleuchtung abhanden gekommen ist (ich beleuchte die Schienen). Das wollte ich mir aus Pappe fertigen.

Nach dem Zusasmmenbau der Lok drtehte sie brav wieder ihre Runden, doch dann kamenm immer wieder kurzschlüsse. Nur wenn ich die Befestigungsschrauben der Kappe gelockert habe, ging es wieder. Klar, da muß irgendwo ein Masseschluß ssein (oder waren unter dfen Schrauben etwa wie bei meiner alten 24 Pappunterjlegscheiben?). Ich will mir sicherheitshalber solche basteln (aus Palletten von aslten Tanzkleidern etwa) - oder gibt es diese Scheiben noch als Ersatzteile (ich möchte die Lok ja möglichst original erhalten).

Gruß

Frank

PS: bin auch froh, daß mein Vater 1938 eine Trix Express- Bahn zu Weihnachten bekommen hat und diese heute noch fährt. Es lebe die Weitsicht der Vorfahren!!!
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Explosionszeichnung BR 64 (755) vom 24.5.1998

Beitragvon miximaxi » 18.02.2007, 10:52

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Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Nachtkappe » 18.02.2007, 10:55

@ecki:
ja, wäre gut. Leider muß ich aber mit ALG II über die Runden kommen, da ist sowas nicht drin. Wenn aber der Aufschwung auch mich erfasst und mit sich reisst, dann schon ...

@trotziger Günther:
Und den ganzen "Kram" jetzt wieder zum Laufen zu bringen, mach verdammt viel Spass!
= Ganz genau ! Freut mich immer wieder, das zu lesen (und natürlich Deinen Hinweis auf die Bedeutung des Forums, irgendwie drängt es auch mich ständig, das hervorzuheben: ohne Euch wäre das gesamte TRIX-Projekt bei mir nur ein kurzer Spaß gewesen. Wegen der Fortsetzung der "Jugendsünden" ohne Ende !).

@Frank:
bin auch froh, daß mein Vater 1938 eine Trix Express- Bahn zu Weihnachten bekommen hat und diese heute noch fährt.
= ich wünsche das Beste auch für die nächsten 70 Jahre ! Kein Problem, das garantiert das Forum !

Gruß
Mattes
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Beitragvon TE lebt » 18.02.2007, 13:11

Hallo Frank,

wenn deine 64 mit gelockertem Gehäuse läuft, mit festgeschraubtem aber nicht, dann würde ich einmal prüfen, ob der Draht zur vorderen Lampe in der Nut liegt, die sich in dem Teil des Rahmens befindet, das die vordere Befestigungsschraube aufnimmt. Falls nicht, wird er gequetscht, und das kann zu Kurzschlüssen führen.
Fotos dazu sind übrigens auf Heikos Website zu sehen.

Gruß Günther
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Beitragvon Georg » 18.02.2007, 13:59

Wenn die Lok nur bei aufgesetztem Gehäuse muckt, solltest Du den Tipp von Günther beachten.

Aber ferner schreibst du, Frank, von einem abhanden gekommenen Teil unter der Beleuchtung. Unten findest zu diesem Beitrag einen Auschnitt aus der Explosionszeichnung diese Lok, die zeigt, wie die Teile richtig zusammen gehören. Denn jedes hat eine Funktion. Ohne das Teil 44 (in der Zeichnung) geht es nicht.

Denn auch bei der BR 64 ist das Mittelleiterpotential mit dem Mittelschleifer verbunden. Das Lämpchen (46) in der Lampenhalterung (45) ist über die Schraube 47 elektrisch leitend mit dem Fahrgestell (7) verbunden. Das angedeutete Drähtchen an Teil 45 dient dazu, den Strom von den Außenleitern zum Lämpchen zu führen.

Teil 32 ist die isolierte Trägerplatte des Außenschleifers, die in Schlitze im Fahrgestells (7) gehalten wird. Der Blechwinkel (33), der auch von Schraube (47) gehalten wird, verhindert das Herausfallen der Platte.

Das U-förmige Isolierteil (41) (es bricht schon mal bei der Schraubenöffnung durch, man kann es aber meistens kleben) trägt die beiden Dampfzylinder (40 und 42) aus Metall. Die Zylinder werden von oben in Teil 41 eingeschoben. Der Lampenhalter (45) dient auch dazu, daß die Zylinder an Ort und Stelle bleiben und sich nicht hochschieben können. Die Zylinder sind über das Gestänge und die Räder mit den Außenschienen verbunden. Daher dürfen sich Lampenhalter (45) und die Zylinder (40 und 42) nicht berühren. Dann gibt es einen Kurzschluß. Das verhindert das Isolierteil (44), das man sich, wenn es fehlt, aus etwas festerem Papier selbst anfertigen kann. - Natürlich dürfen die Zylinder auch nicht das aufgesetzte Gehäuse berühren!

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BR 64 läuft wieder

Beitragvon Frank Bertram » 19.02.2007, 08:31

Männer,

ich danke Euch. Ihr hattet recht: Teil 44 fehlte und der Birnchendraht lag tatsächlich nicht in der Nut und wurde an einer Stelle beim Aufschrauben des Gehäuses blank gequetscht.

Ich lege künftig weisse Unterlagen unter meine Lokreparaturen, damit mir diese Dinge besser auffallen (ich kann zur Zeit sehr schlecht sehen, will aber mein Hobby nicht zu stark einschränken). Bei TE kommt ja bei den älteren Fahrzeugen fast schon mit Tasten zurecht - und dann gibt es ja auch noch die Freunde vom Euregiostammtisch (siehe Basteltagsbericht auf unserer Seite) - und wenn man dann angespornt durch die Basteleien mit den Trix- Freunden selber weitermacht, schlecht sehen kann und die Sache verpfuscht, dann hilft der Freundeskreis in der IG. Wo gibt es das sonst noch?

Herzlichen Dank für Eure schnelle Hilfe! Jetzt kann die 64 beim nächsten Stammtisch ihre Runden drehen und Wagen mit NEM- Achsen über die Bakelittweichen ziehen. Hierzu dann nach dem Stammtisch einen Bereicht versprechend grüt alle TE- ler mit Alav, Hello, Ahoi, HoNaRo etc.

Frank
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Beitragvon Nachtkappe » 14.03.2007, 14:36

Hallo zusammen !

Es ist der Wahnsinn !
SIE FÄHRT WIEDER !!!!!
Dank Eurer unglaublichen Hilfe habe ich heute den Motor und das Ritzel erneuert und alles funktioniert bestens.
Es ist einfach super, freue mich RIESIG !!!!!
Und sage natürlich wieder allen, die mir hier geholfen haben 1.000 DANK !!!!!

Die Lok ist kurz vor dem Verlassen der Werkstatt.
Ein paar Fragen hätte ich noch, bevor sie endgültig ok ist (besser geht das Bild leider nicht):
- ROTE Pfeile = Draht vom VORDEREN Stromabnehmer
- GRÜNE Pfeile = Draht vom HINTEREN Stromabnehmer

Den ROTEN habe ich links von der "Kupferdrahtwelle" angelötet.
Den GRÜNEN habe ich ebenfalls dort eingeklemmt.
Sie fährt !
Aber:
ist das die richtige Position für den GRÜNEN Draht ?
LINKS UNTER dem Bodenplättchen, welches u.a. die "Kupferdrahtwelle" hält, wäre noch ein Möglichkeit. Also der LINKE Anschluß der "Kupferdrahtwelle", etwa dort, wo der TÜRKISFARBIGE Pfeil hinzeigt.
Muß der Anschluß dort hin ?

Und bitte noch etwas: wo schließe ich die Drähte für die vorderen / hinteren LAMPEN an ?

Vielen Dank !!!!!

Gruß
Mattes
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Beitragvon Georg » 14.03.2007, 15:24

Auf die Farben der Drähte würde ich mich nicht so verlassen. Die beschriebenen Farben brauchen nicht bei allen Loks gleich sein.

Schau Dir das angefügte Schaltbild an.
Wie Du schon weißt, sind die beiden Mittelschleifer ( 18 ) mit dem Fahrgestell (Masse) verbunden. Du brauchst also nur den Stromverlauf von den beiden Außenschleifern (36 und 37) verfolgen.

Der Strom fließt von den Schleifern (36, 37) zu dem Punkt an der "Kupferdrahtwelle" - der Fachmann nennt das Ding "Drossel" (es hält Funkstörungen im Radio ab). An diesem Punkt werden auch die Anschlußdrähte der beiden Glühlampen (46) angeschlossen.

Der Strom fließt durch die Drossel (62) zum Punkt A am Motor und verrichtet dort seine Arbeit. Anschließend fließt der Strom vom Punkt B über die eingezeichnete Verbindung (30) zur Schraube (24) die Massekontakt hat. Damit ist der Stromkreislauf geschlossen. Die beiden Kondensatoren (63) sind für die Funktion der Lok unwichtig. Aber sie verhindern Störungen im Radio!

Abweichungen bei einigen Modellen:
Die Verbindung (30) fehlt bei einigen Modellen. Dann ist es eine Drahtverbindung, die auch nicht unbedingt zu der Schraube (24) führen muß, sondern irgendwo zur Fahrzeugmasse führt. .
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Beitragvon Georg » 14.03.2007, 15:25

Mit der Verbreitung von Fernsehgeräten hat man die Funkentstörung geändert und zwei Drosseln verwendet. Dann muß Du Dich bei dem Motoranschluß an diesem folgenden Schaltplan halten.

Gruß Georg
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 14.03.2007, 17:05

In einem der ersten 10 TED's gab es einmal einen langen Bericht ueber das Thema Entstoerung. Dort wurden auch die Werte angegeben, die die Kondensatoren und Drosseln habne muessen, um richtig zu funktionieren. Wenn man DCC benutzt, sollte man alle entfernen (und auch die Kondensatoren in den Anschlussgleisen). Lastgeregelte Decoder moegen Drosseln und Kondensatoren in der Lok nicht.

Ulrich
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Beitragvon Nachtkappe » 14.03.2007, 18:42

Ich hab`s mal so gemacht und alles am Punkt bei der Drossel angeschlossen.
Resultat: die Lok fegt ab wie flammneu und frisch vom Band !
Einmalig, ein super - Tag für mich .....

Außerdem habe ich im Laufe der Beiträge hier sehr viel gelernt. So im großen und ganzen denke ich mal, daß ich zumindest die Anfangslektionen kapiert habe und das Innenleben meiner Loks so in etwa verstehen und nachvollziehen kann.
Das ist doch schon mal etwas !

Also nochmals recht herzlichen Dank für Eure Hilfe und auch für das Verständnis daß es sehr viele Anfängerfragen von mir gab (na ja, und gibt) !!!!!

Besten Gruß
Mattes


P.S.

Eine Bemerkung, mir ist folgendes aufgefallen:
das eigentliche Problem hatte seinerzeit damit begonnen, daß ich die Lagerplatte der Achsen aufgeschraubt und die Räder herausgezogen hatte. Danach hatte ich die drei Radachsen wieder eingelegt und danach die Zwischenwelle wieder eingesetzt.
Nach meiner Erfahrung war genau diese Reihenfolge ein schwerer Fehler. Denn: in meinem Fall hatte sich gezeigt, daß die Zwischenwelle dann immer leicht über der Achsvertiefung lag. Ich habe sie nicht mehr passend ins Lager bekommen. Ganz am Anfang (vor meiner Forumszeit hier) hatte ich dann die Lagerplatte festgeschraubt und der entstehende Anpressdruck hat dann letztlich das Ritzel verzogen.
Auch heute ist es mir zunächst nicht gelungen, die neue Zwischenwelle richtig einzufügen. Sie stand wieder leicht über das Lager hinaus. Auch wenn die Radachsen hin- und herbewegt wurden.
Dann bin ich aber auf die Lösung gekommen. Die Reihenfolge war:
1.- alle drei Radachsen aus den Lagern heben und dann
2.- die Zwischenwelle einlegen und erst danach
3.- die drei Radachsen einlegen.
So es jedenfalls bei mir dann perfekt funktioniert.
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Beitragvon trixmeran » 28.03.2008, 16:57

Hier die Explosionszeichnung der BR64 (203)

MfG.
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Beitragvon trixmeran » 28.03.2008, 17:00

...
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