Hallo Heiko, wen meinst Du mit Hans? Jemand mit diesem Namen hat in dem Thread noch nichts geschieben. Gruß Günther
Hallo Günther,
mea culpa, so kann´s einem gehen, wenn man in mehreren Foren gleichzeitig ist und zu viele Fenster offen hat. Man verliert den Überblick. Eigentlich warst Du gemeint. Aber natürlich wollte ich keinen Hans aus Dir machen
@ Christian:
schau Dir einmal folgenden Link an:
mein-hobby.info/trixratgeber/
Paul Ettl hat den Trx Express Ratgeber auf seiner Homepage eingestellt. Du kannst auch in der Bucht nach einem Papier Exemplar suchen. Gerade für einen Anfänger ist der wohl eine Fundgrube, auch zum Verständnis der Systembesonderheiten.
Zu dem, was Peter über Digitalisierung und Verschmutzung gesagt hat:
Hier muß ich teilweise widersprechen, zumindest was meine Erfahrung mit DCC angeht. (Andere haben das hier auch schon bestätigt)
Fährt man analog mit mittlerer Geschwindigkeit, liegen etwa 8V Gleichstomspanung am Gleis an. Eine Verschmutzung besteht meist aus winzigen Öltröpfchen mit Staub. Gleitet der Schleifer darüber, kommt die geringe Spannung nicht mehr da durch. Der Anfang und das Ende dieser Stelle ist ein Schaltvorgang, der einen Abreißfunken entstehen läßt (sieht man gut im Dunkeln). Damit wird die Verschmutzung eingebrannt.
Im Digitalbetrieb liegt eine konstante Wechselspannung von ca. 18 V an, unabhängig von der Geschwindigkeit. Diese "durchschlägt" noch kleine Verschmutzungen und es ensteht kein einbrennender Funke.
Diese theoretische Überlegung bestätigt die Praxis. Seitdem ich eine Seite der Gleise digital betreibe, sind die Schleifer und Räder der Loks weitaus seltener verschmutzt. Auch die entsprechende Außenschiene bleibt sauber, während die analoge Schiene weiterhin oft gereinigt werden muß, wie auch Schleifer und Räder der analogen Loks.
Außerdem: der Permamotor hat keinen Nachlauf und die Getriebe unserer Loks sind selbsthemmend. Wenn man also nicht gerade Carrera- bahn spielt, bleibt die Lok also sofort stehen. Abhilfe schaffen hier nur Mabuchi- Motoren und Schwungmassen.
Noch einmal zu den Rädern:
NEM- Fahrzeuge (Roco, Fleischmann, Piko, Trix H0, ......) haben einen Spurkranz, der dünner und niedriger ist. Das Spurinnenmaß (der Abstand zwischen den Rädern einer Achse, gemessen an der Innenseite) liegt hier bei gut 14 mm. Bei Express ist das Spurinnenmaß 11,6 - 11,9 mm.
Das ist entscheidend in den Weichen. Selbst viele "alte Expressionisten" haben das Prinzip nicht verstanden. Deshalb habe ich das einmal unten mit Bild erklärt:
Hier liegt eine NEM- Achse auf einer Express- Weiche. Im Abzweig führt im Bereich des Herzstückes (2) der untere Radlenker (1) das Rad a an der Spurkranzinnenseite. Da für die NEM- Achse der Radlenker zu dicht am Herzstück liegt, läuft das Rad b auf die Spitze des Herzstückes und das Fahrzeug entgleist.
Der Express - Spurkranz ist dicker. Der Radlenker drückt damit über Rad a die ganze Achse weiter in Richtung unterer Bildrand. So läuft Rad b denn auch am Herzstück vorbei in den Abzweig. Im Bereich vor dem Herzstück läuft Rad b gerade mit dem Spurkranz auf dem Plastikboden, da hier ja die Schiene fehlt. Deshalb ist auch die Höhe des Spurkranzes von Bedeutung. Bei Einheiten mit mehr als 2 Achsen, müssen nur die äußeren Achsen entsprechende Räder haben, um das Fahrzeug durch die Weiche zu führen (z.B. mittlere Treibachse der BR01 hat keine solchen Spurkränze)