Hallo,
im wesentlichen haben wir die gleiche Erfahrung gemacht wie Ulrich und irgendwann aufgegeben.
Ein bisschen kann man die Situation entschärfen, wenn man die Schublok nicht ankuppelt. Aber gerade in den Kurven wird es dann auch problematisch, weil sich dann die Kupplung oder die Puffer verhaken können. Dazu gab es mal Lösungsvorschläge mit vergrößerten Puffertellern oder eine glatte, senkrechte Fläche vor die Puffer konstruiert, so das letzte Wagen sich auch in der engsten Kurve nicht verhaken kann. Das ging dann zwar besser, sah aber blöd aus. Besonders weil man durch die engen TE-Radien diese Fläche breiter machen muss als für andere Bahnen.
Eigentlich hoffte ich diese Experimente in ein paar Jahren wieder aufzunehmen, wenn die ersten Loks digital fahren. Ich hoffte immer, die Lastregelung wird das Problem lösen können...
Aber ich kann das gut verstehen, kaum fährt ein langer Zug, hat die arme Seele erst Ruhe, wenn es mit noch ein, zwei Wagen mehr geht. Erst wenn die Fuhre mehrfach hintereinander gekippt ist, hat man so langsam ein Einsehen, dass es so nicht geht und gibt auf oder man hätte gerne eine Schiebelok.
Ich habe den kritischen Teil der Anlage mittlerweile mit Luftpolsterfolie gut ausgefüllt und einer Ballustrade versehen, so das die Wagen entweder gar nicht mehr fallen, sondern so gekippt an der Balustrade lehnen, oder wenn doch, dann wenigstens weich fallen und nicht mehr beschädigt werden können. Das kann ich nur empfehlen, da man nie weiß was bei solchen Experiemten passiert. Ich habe schon dumm geschaut, als bei so einem Experiment eine V200 gleich mit umgekippt ist.
Man kann noch ein bisschen herauskitzeln, indem man die Wagen unterschiedlich mit Gewichten ausstattet. Der Wagen, der als erstes kippt, bekommt ein Gewicht, dann der nächste usw. Mit ein bisschen Übung fällt auch nichts mehr um, wenn man es schaft anzuhalten, sobald der erste Wagen auf zwei Rädern fährt. Hauptnachteil ist, gerade bei Ganzzügen mit vielen gleichen Wagen, dass man sich die Reihenfolge der Wagen merken muss, wenn man abbräumt. Hängt man sie dann in der falschen Reihenfolge wieder an, so kippt es nur umso besser.
Gruß Roland
P.S.: Das Ding, um was es hier eigentlich geht, fährt doch nur in der Ebene im Kreis? Also macht es doch gleich so lang, dass der letzte Wagen vorne an die Lok gekuppelt wird.
