ig-trix-express.de

Interessengemeinschaft Trix-Express

Bitte Eure Meinung: "Reparieren lassen"

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
Nicht themenbezogene Beiträge werden gelöscht.

Beitragvon Nachtkappe » 12.12.2006, 11:15

Vielen Dank für Eure Hilfe !
Enorm, wieviel Zeit und Mühe Ihr Euch macht, einmalig !!!!!
Hätte ich vorher die Repanleitung von Heiko Mehnert gelesen, dann hätte ich nie den Achsbereich aufgeschraubt.
Es geht aber voran. Ich werde mir als erstes die von Heiko empfohlenen Werzeuge besorgen und dann mal nach Euren Vorgaben loslegen. Übrigens, Heiko, Liste ist angekommen, besten Dank dafür !!

V36: "Da liegst Du wohl richtig." = Das wird mein erstes Projekt !

BR 64: "Dieses Teil (43-2202-34) gibt's noch - kannst Du z.B. bei mir bekommen." "Aber erst kann man ja versuchen, den verbogenen Bügel zu richten." = ich werde mal mit Heiko Mehnert`s Repanleitung sehen, wie weit ich komme. Er weist auf die enorme Bedeutung der Achs- und Radpositionen hin. Denke mal, daß das für einen Anfänger schwierig wird. Andererseits, wenn es nicht klappt, kaufe ich eben bei Ebay neu. = zweites Projekt.

E10: Kunststoffklauen kleben, "Bastelstube/V 200 Fahrgestell zerlegen" bzw. "ist einer der beiden Zapfen des Messingmitnehmers, auf dem das Schneckenrad sitzt, weggebrochen, oder das Gegenstück in dem Schneckenrad. Da muß jemand mit Gewalt versucht haben, die Achse zu drehen." = Nein, der Defekt trat "von allein" während der Fahrt auf. "Das ist zumindest keine Sache für den Einstieg." = drittes Projekt.

Und natürlich das: "Loks mit Metallgehäuse eignen sich auch sehr gut für Lackierübungen." = Nachlackieren mit der Spraydose, genau ! Das wäre auch eine meiner nächsten Fragen gewesen ! Mache ich ! = viertes Projekt.

In diesem Sinne, "bis denne" !!

Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon Dietmar » 12.12.2006, 11:46

Hallo Nachtkappe

Deine Modelle sind ja wirklich noch in einem Zustand, bei dem eine Reparatur sicher noch lohnt. Wenn du mit den sehr günstigen Ersatzteilangeboten von ecki oder Heiko hinkommst, dann würde ich da sofort zugreifen. Ansonsten wäre der Kauf einer alten 24, ohne Tender immer sehr günstig oder für die E 10 eine alte abgefackte E 40/E10 sicher einfacher. Die sind oft sehr günstig zu ersteigern. Aus Erfahrung kann ich sagen, das die Loks die am schlimmsten aussehen oft die brauchbarsten Teile haben. Auf die art und weise kannst du dir selber so nach und nach die wichtigsten Teile auf Vorrat legen. Bis auf das nackte Gehäuse oder Fahrwerk kann man eigentlich alles mal brauchen. Ich kann natürlich gut verstehen wenn man seine Lok behalten möchte, weil man daran hängt oder sie geschenkt bekommen hat. Aber manchmal ist es einfach besser das ganze Fahrwerk oder ein Drehgestell auszutauschen. Von der eigenen Lok bleibt ja immer noch genügend übrig. Ich mache es jedenfalls so, das der wesentlich Teil von meiner Lok sein muss.
Mach es wie beim Vorbild, der Rahmen der Dampflok oder das Fahrwerk der Diesel,-/E-Lok trägt die Nummer, alles andere sind Tauschteile. Wobei dann allerdings bei einer V 100 nur der H- Rahmen ohne Drehgestelle übrig bleiben würde. Das muss dann aber jeder selber wissen.
Wie du bisher gesehen hast, bekommst du hier im Forum zu jedem Problem immer mindestens ein halbes Duzend Lösungen. Ich habe bisher noch nicht erlebt dass man einem hier nicht weiter helfen kann, es ist schon toll. Also weiter fragen, wie sagt doch Verona immer“ Hier werden sie geholfen“.

Grüße
Dietmar
Dietmar
 
Beiträge: 200
Registriert: 05.01.2006, 09:23
Wohnort: Remagen

Beitragvon Taigatrommel » 13.12.2006, 09:27

Hallo Noels,
du hast Recht die der Winkel ist anders, das ist mir érst bei genauen hinsehen wo du es hier erwänt hast aufgefalen. Zum Glück habe ich erst drei oder vier mal die Kunststoffzahnräder gewechselt. Bis jetzt laufen die Loks noch, wenn jetzt Probleme auftreten weiß ich woher sie kommen.
Gruß Taigatrommel
Taigatrommel
 
Beiträge: 348
Registriert: 09.03.2005, 10:28
Wohnort: Berlin

Beitragvon Nachtkappe » 13.12.2006, 21:36

Hallo Dietmar,
Danke für Deine Infos. !
"Wie du bisher gesehen hast, bekommst du hier im Forum zu jedem Problem immer mindestens ein halbes Duzend Lösungen. " = habe ich schon gemerkt, vom Feinsten !!!!!
"Ansonsten komm doch mal dienstags ab 20 Uhr in den Bahnhof von Bad Neuenahr." = ich komme aus der Nähe von Bonn. Auf diesen Vorschlag komme ich bei sich bietender Gelegenheit gerne zurück.

So, heute ist es grandios gelaufen: das Werkzeug habe ich größtenteils beisammen und direkt mit der Reparatur angefangen. Die V36 habe ich an den richtigen Stellen gelötet und ..... sie fährt nach 35 Jahren Stillstand wie ein Uhrwerk !
Einfach fantastisch, habe mich unendlich gefreut !

Dank an Euch alle !!

Besten Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon noels » 13.12.2006, 23:00

Hallo Mattes,
siehst Du- das erste richtige Erfolgserlebnis. Denke nur daran, das Ding mäßig, aber regelmäßig zu ölen und zu fetten.
Gruß
Heiko
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Beitragvon Nachtkappe » 14.12.2006, 16:02

Hallo Heiko,
danke für den Hinweis !
"Denke nur daran, das Ding mäßig, aber regelmäßig zu ölen und zu fetten."
Hier stellen sich mir diese Fragen:
- hast Du einen Erfahrungswert, in welchen Intervallen man schmieren sollte ?
- Ich habe noch eine Original-"Schmieranleitung" gefunden, anhand derer ich sie aufgeschraubt und geölt habe. Hier war ich aber großzügig, auch das Filzteil über der Welle hat was abbekommen. Funktioniert alles bestens, aber noch besser ist also "Maß halten" ?!
- Als Schmiermittel benutze ich einen silikonfreien Rostlöser, der auch schmiert. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.
- In diesem Zusammenhang hätte ich noch etwas. Ich habe von dem Mittel mal etwas extrem sparsam auf die Mittelschiene aufgetragen. Resultat: die Bahn fährt jetzt absolut ruhig und ohne Aussetzer. Vor allem über die Weichenanschlüsse etc. Es muß an der elektrischen Leitfähigkeit des Mittels liegen.

Ist das so richtig gedacht ? Bitte Euren Kommentar .....

Heiko, ich werde jetzt mal an die BR 64 mit Hilfe Deiner Anleitung gehen ....

Was mich noch sehr interessiert ist, welche Wagen bzw. vielleicht sogar Lokomotiven von anderen Herstellern 1:1 kompatibel mit TRIX-Express sind.
Gibt es soetwas ?


Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon noels » 14.12.2006, 22:25

Hallo Mattes,
"- Als Schmiermittel benutze ich einen silikonfreien Rostlöser, der auch schmiert. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.
- In diesem Zusammenhang hätte ich noch etwas. Ich habe von dem Mittel mal etwas extrem sparsam auf die Mittelschiene aufgetragen. Resultat: die Bahn fährt jetzt absolut ruhig und ohne Aussetzer. Vor allem über die Weichenanschlüsse etc. Es muß an der elektrischen Leitfähigkeit des Mittels liegen.

Ist das so richtig gedacht ? Bitte Euren Kommentar ....."

Uuaaah- was tust Du?

Das Zeug heißt nicht umsonst auch Kriechöl, wobei die Betonung mehr auf Kriech, denn auf Öl liegt.
Die Schmierwirkung unter Belastung ist eher zu vernachlässigen. Von schnell drehenden Teilen verabschiedet es sich schnell in die ruhigere Umgebung. Dafür kriecht es gern dahin, wo es gar nichts zu suchen hat. Konkret:
- Die V36 ist zwar nicht so schwer. Aber denke einmal an eine BR01, oder BR42. Die wiegen komplett ein schlappes Kilo. Dann noch ein ordentlicher Zug von Gußwagen dahinter (da kommst Du bestimmt auch noch hin), kommen da schnell zwei Kg zusammen. Auch eine V36 mit Zug kann schon ein Kg erreichen.
- Mechanik: Bei Lastwechsel (ruckartiges Aufreißen des Trafos, Stromunterbrechung oder Umschaltung der Fahrtrichtung, knallt dieses Gewicht auf eine Schneckenwindung und zwei kleine Zähnchen. Da puffert das dünne Kriechöl nicht, wenn überhaupt noch etwas davon anwesend ist.
- Radbuchsen: Der Kunststoff hatte früher noch nicht die Qualität wie heute und hat es am liebsten, wenn er mit Chemie möglichst wenig zu tun bekommt. Das Kriechöl, das Du auf die Achsen gegeben hast, bleibt da nicht. Es kriecht zwischen Achse und Buchse, weil es da sicherer ist, nicht weggeschleudert zu werden. Da kann es seine Gleitwirkung wenigstens entfalten. Die Wirkung bei einer Stangenlok ist klasse. Die Haftreifenräder werden bei Lastwechsel auf den Achsen verdreht. Das Gestänge beugt sich in Weisheit der destruktiven Macht.
- Auf Gleisen tritt der beobachtete, positive Effekt zunächst wohl ein. Aber auf diesem Film sammelt sich mit der Zeit eine Menge Staub, Abrieb, etc. Das kann man am originären Einsatzgebiet von Kriechöl, nämlich unter der Motorhaube von Autos, auch nach einer Weile beobachten. Dieser Schmierfilm entwickelt mit der Zeit eine ganz andere Wirkung, als die ursprünglich angestrebte.
Also, an schwer erreichbaren Lagerstellen kommt ein wenig nicht harzendes Öl. Fläschchen mit feiner Dosiernadel gibt es beispielsweise von Faller. Meines hält schon etwa 10 Jahre. An die Achslager, Zahnräder und Schnecken kommt säurefreies Fett, das da bleibt, wo man es aufträgt, keine Neigung zum fliegen, oder laufen hat.
Öle bitte auch nie die Magneten von Weichen, Signalen, etc. Die Dinger werden heiß. Vom Öl bleibt dann etwas übrig, was der Konsistenz von Pattex ähnelt. Ein geölter Stellmagnet klebt nach kurzer Zeit regelrecht fest.
Gruß
Heiko
noels
 
Beiträge: 1023
Registriert: 16.06.2002, 08:45
Wohnort: Osnabrück

Schmierung von Modell-Lokomotiven

Beitragvon miximaxi » 15.12.2006, 09:20

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
miximaxi
 
Beiträge: 621
Registriert: 30.07.2005, 17:59
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Nachtkappe » 15.12.2006, 23:04

Hallo Heiko,
Hallo Jürgen,
"Von schnell drehenden Teilen verabschiedet es sich schnell in die ruhigere Umgebung. Dafür kriecht es gern dahin, wo es gar nichts zu suchen hat" = leuchtet ein !
"Da puffert das dünne Kriechöl nicht, wenn überhaupt noch etwas davon anwesend ist" = ebenfalls, klar !
"Aber auf diesem Film sammelt sich mit der Zeit eine Menge Staub, Abrieb, etc." = dies wie alle weiteren Hinweise sind vollkommen überzeugend.
"mit dem Roco-Dosieröler mit "Injektionsnadel" (#10906), d.h. ca. alle 40 - 50 Betriebsstunden (bei viel Betrieb); bei wenig Betrieb ca. 1 x pro Jahr" = muß ich besorgen, oder von Faller.

Gut, daß ich das Thema hier mal angesprochen habe und es von Euch behandelt wurde !

Übrigens, da wäre ich dann beim nächsten wichtigen Aspekt zum Thema Gleisbehandlung:
die 35-jährige Lagerung haben die Schienen sehr gut überstanden. Die Neusilberstränge sind bestens erhalten. Aber der Mittelstreifen hat - wie sollte es auch anders sein - Flugrost angesetzt. Den habe ich prima wegbekommen mit einem "Schienenradiergummi", der lag noch dabei. Er ist aus grauem, harten Material und eignet sich hervorragend. Oder ist hier die Entwicklung auch schon vorangeschritten ?
Danach habe ich die Gleise mit einem leicht in Spiritus getränkten Lappen abgerieben. Ist das ok so ?

Jetzt aber erst mal ein kurzes Zwischenergebnis: die Bahn ist noch nie so gut wie jetzt gelaufen, der Spass, der damit verbunden ist, ist enorm. Mein neues Hobby ! Feine Sache, auch wenn ich dran denke, was man sich über eBay noch so alles zukaufen kann.
"An manchem "billigen Lieschen" hänge ich mehr, als an teuren gekauften Modellen" = das ist die richtige Einstellung !

Außerdem hat das Thema hier bisher 751 Klicks gebracht. Gut so, es besteht also wohl schon breiteres "öffentliches Interesse". Prima, dann geht es auch mal so weiter mit meiner Fragerei .....


Vielen Dank & Besten Gruß !
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon mitwoch » 16.12.2006, 16:26

Hallo Mattes

Original von Nachtkappe

Außerdem hat das Thema hier bisher 751 Klicks gebracht. Gut so, es besteht also wohl schon breiteres "öffentliches Interesse". Prima, dann geht es auch mal so weiter mit meiner Fragerei .....

Vielen Dank & Besten Gruß !
Mattes


Daran kannst du sehen, dass noch viele andere im Hintergrund, daran interessiert sind, dir bei deinen Fragen/Problemen zu Helfen und zu Antworten.
Die, die es zuerst gelesen haben und dir Antworten wollen und können, machen dieses möglichst zeitnah.
Trau dich, dumme Fragen gibt es nicht.
Wie schnell etwas unbeabsichtigt kaputt geht, hast du ja schon erlebt.
Also, frage lieber zweimal, als einmal zu wenig.

Du wirst mit deiner Vermutung richtig liegen, dass es noch weitere Leser gibt, die unerkannt diese Reparatur-Hilfen lesen und verwenden.
Auch wird es einige geben, die sich nicht trauen, hier öffentlich Fragen zu stellen.

Gruß Michael
Ich bin nur dafür verantwortlich, was Ich schreibe - nicht dafür, was Du verstehst !!! mwe
mitwoch
 
Beiträge: 163
Registriert: 22.09.2002, 22:34
Wohnort: Emsdetten

Beitragvon Nachtkappe » 16.12.2006, 17:24

Absolut richtig, Michael, !
Freut mich, daß Du es auf den Punkt bringst !
Daumen hoch !!
Wichtig ist ja auch, daß eigene und vermeintlich für gut gehaltene Lösungen und Maßnahmen - siehe "Kriechöl" - hier mal diskutiert und bewertet werden können.
Das hilft immer und bringt wertvollste Einsichten !

Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Ölen und Fetten

Beitragvon Frank Bertram » 17.12.2006, 11:53

Hatto Matthes,

schön, daß es bei Dir super läuft. Ich gehöre auch zu denen, die gerne "Mitlesen", aber komme aber aus beruflichen Gründsen (mangelnde Zeit) nicht immer dazu, gleich zu antworten.

Ich habe mir einen simplen Zeitplan fürs Schmieren und Ölen gemacht: immer zum Herbst hin, wenn die Bahn wieder stärker genutzt wird, werden alle Loks geölt und geschmiert.

Da ich auch noch alte Loks habe, die noch nicht wieder gelaufen sind, oder aus meiner Zeit in Kaarst (Bakelittbahn auf dem Parkettboden) noch immer wieder Sündenloks finde (so letztens hat mir Reimung einen großen Staubpfropfen aus dem Getriebe meiner V 72 (= Doppel-V36) geholt), nehme ich mir vor, regelmäßig einmal im Jahr alle Loks zu öffnen, zu reinigen und dann zu fetten und zu ölen. Gottseidank habe ich noch das Trix Express Öl und -fett aus früheren Tagen. Und da ja ein Nadelspitzentropfen genügt, wird es auch nicht allzuschnell leer. Keinesfalls solltest Du Salat- oder Speiseöl nehmen und Öl weg von den Weichenantrieben und den Signalen. Das geht anfangs gut, läuft aber auf Festsitzen hinaus.

Wenn Du magst, komm doch zum nächsten Euregiostammtisch nach Herzogenrath bei Aachen. Vielleicht ergibt sich auch die eine odere andere Mitfahrgelegenheit, denn der Einzugsbereich des Euregiostammtisch hat sich bis Bad Neuenahr und Köln erweitert, vom Ruhrgebiet ganzu zu schweigen - und manches Mal sind auch Freunde aus Hamburg und Süddeutschland dabei (oder den USA), wie letzten Sommer.

Gruß

Frank
Frank Bertram
 
Beiträge: 261
Registriert: 02.03.2004, 13:58
Wohnort: Meerbusch

Beitragvon Nachtkappe » 18.12.2006, 15:43

Hallo Frank,
das freut mich zu hören, "mithören, mitschreiben" etc. etc., alles sehr gut und richtig !
Danke für den Hinweis zum Stammtisch, ich melde mich, wenn es klappt.

Ich habe mir mal folgendes für den von mir eröffneten Strang überlegt. Gerade vor dem Hintergrund, daß er für weitere Anfänger so interessant wie möglich bleiben soll. Ich werde hier deswegen nur "reine Anfängerfragen und -ideen" posten. So wird dann ein Kompendium draus, was für jeden Anfänger zur wertvollen Orientierung wird.
Wenn ich hingegen spezielle Einzelfälle habe, die nicht unbedingt in diese Rubrik fallen, dann bringe ich sie als gesondertes Thema.
Wie jetzt, es geht um die E 10 138 .....

Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon Nachtkappe » 23.12.2006, 17:49

Hallo zusammen und natürlich meine Besten Wünsche zu Weihnachten und zum Neuen Jahr !

Ich bin hier wieder mit ein paar Fragen.

Das ist meine Anlage:
http://img337.imageshack.us/img337/2696/anlage01qk6.jpg
Für den Untergrund auf der Platte habe ich mir im Baumarkt grünen Kunstrasen geholt. Das ist billig und hält ewig, ist ja für Balkone etc.
Dazu gibt es 2 Trafos. Es sollen dann später mal 2 Züge in die eine -"A." und "B."- und 2 in die andere Richtung -"C." und "D."- fahren.
Da kommt dann bitte meine erste Frage.
Wie mache ich es, das ich auch mal 1 der parallel in die gleiche Richtung laufenden Bahnen, also z.B. "A." oder "B." anhalten kann ?
Weil ich die andere Bahn in den Schuppen fahren muß etc.
Dafür - so habe ich es ganz schwach in Erinnerung - gibt es Unterbrechergleise, das waren die hier, richtig ?
http://img186.imageshack.us/img186/2620/anschlsse01ut9.jpg
Da gibt es welche mit 2 Anschlüssen, oder mit nur einem.
Müssen es 2 sein ?
Oder reicht einer ?
Wieso dann die 2 ?
Und an welche Schalter gehen sie ?
An die Grünen oder an die Blauen ?
Und schließlich:
wo wird der richtige Schalter dann am Trafo angeschlossen:
http://img186.imageshack.us/img186/2654/trafojm4.jpg
Am Eisenbahn- oder Weichensymbol ?

Habe ich an alles gedacht ?

Bitte habt Nachsicht mit mir wegen der vielen Fragen !!
Natürlich keine Eile, sie zu beantworten. Wenn Ihr zum Beispiel irgendwann nach den Feiertagen mal etwas dazu sagen könntet, wäre ich Euch wirklich sehr dankbar !

In diesem Sinne, bis denne !

Gruß
Mattes
Nachtkappe
 
Beiträge: 101
Registriert: 10.12.2006, 22:24

Beitragvon Ulrich Albrecht » 23.12.2006, 21:02

Hallo Mattes,

Es gibt zwei Moeglichkeiten, eine Lok stromlos abzustellen.. Wenn Du nur eine Lok pro Trennstelle abstellen willst, reicht es aus ein Stueck des Mittelleiters auf beiden Seiten zu unterbrechen, und diese Unterbrechung mit einem einfachen Ein-Aus-Schalter (billig bei Conrads oder aehlichen Geschaeften besorgen) ein- und auszuschalten.

Aber Du solltest auf diesem Stueck nicht 2 Lokomotiven abstellen. Wenn diese naemlich die Aussenschleifer auf unterschiedlichen Aussenschienen haben, dann fahren sie trotz ausgeschaltetem Gleis, da sie von den beiden Aussenschienen Spannung bekommen. Hierbei schliesst der isolierte Mittelleiter den Stromkreis, so dass der Strom dann Trafo1-Lok1-(abgeschalteter Mitteleiter)-Lok2-Trafo2 fliesst. Der Mitteleiter der Anlage verbindet die beiden Trafos zu einer Spannungsquelle, deren Spannung sich als Summe bzw. Differenz (haengt von der Polung der Regler ab) der eingestellten Fahrspannungen ergibt.

Wenn Du also mehr Flexibilitaet haben willst, dann solltest Du die Aussenschienen beidseitig trennen, und das abgetrennte Gleistueck wieder mit je einem Ein-Ausschalter ueberbruecken. Ich wuerde letzteres fuer die BW-Gleise empfehlen, im Bahnhofsbereich wuerde ich jedoch den Mitteleiter trennen, da dies den Verdrahtungsaufwand reduziert, und dort doch wohl nur eine Lok pro Gleis steht. Zur Trennung brauchst Du keine besonderen Gleise. Fuer den Mittelleiter entferne einfach die Mittelleiterverbinder auf beiden Seiten der Trennstelle (aufheben!), bei den Aussenschienen nimm Isolierschienenverbinder von NEM-Gleisen (Fleischmann Modellgleis).


Uebrigens hat Paul Ettl unter der Adresse

http://www.mein-hobby.info/trixratgeber/

den ganzen Trix Express Ratgeber online, in dem viele dieser Dinge in mehr Detail beschrieben werden, als wir Dir hier im Forum geben koennen. Ich wuerde vorschlagen, ihn auszudrucken, um ihn beim Bahnbau jederzeit zur Verfuegung zu haben.

Ulrich

P.S.: Ja, fuer die WEichen benutzt Du den Ausgang mit dem WEichen Symbol. Ein Pol geht an den Mittelanschlussder Weiche, der ander ueber Momenttaster an die anderen Anschluesse der Weiche. Keine Daueschalter verwenden!!!
Ulrich Albrecht
 
Beiträge: 620
Registriert: 20.04.2005, 14:43
Wohnort: Auburn, AL, USA

VorherigeNächste

Zurück zu Bastelstube

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste