Hallo Mattes,
zunächst: Dein Mail ist nicht angekommen- warum weiß ich nicht. Versuche einmal alternativ
heiko@h-mehnert.de.
Zur BR64: was Du als Motoraufhängung bezeichnest, ist ein Teil des Motors. Wenn das verbogen ist, läuft die Ankerwelle nicht mehr richtig. Versuche es, preiswert eine Lok zu bekommen.Wenn das nicht klappt, greifen wir diesen Punkt noch einmal auf.
Zur E10: Wenn Deine Beobachtung richtig ist - genau kann man das auf dem Bild nicht sehen, ist einer der beiden Zapfen des Messingmitnehmers, auf dem das Schneckenrad sitzt, weggebrochen, oder das Gegenstück in dem Schneckenrad. Da muß jemand mit Gewalt versucht haben, die Achse zu drehen. Wenn sich keine andere Lösung findet, kann ich Dir das im Januar vielleicht abnehmen. Das ist zumindest keine Sache für den Einstieg.
Zur V36: Da liegst Du wohl richtig.
Die Lage und Schaltung dieser Entstörwiderstände wurde recht unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich mut Du wissen, daß bei TE der Mittelschleifer immer über das Gehäuse mit der Motormasse verbunden ist. Das heißt der Motor hat den Minuskontakt immer über die Halteschraube, mit der er am Rahmen fest geschraubt ist auf seinen eigenen Rahmen. Zu einer der beiden Motorbürsten geht es dann über die kleine Schraube, mit der die Bürstenplatte am Motor festgeschraubt ist. Der Pluspol geht von den Außenschleifern per Kabel an die andere Bürste. Um diese Wege verfolgen zu können, sind als einfache Hilfsmittel zwei Kabel, an denen Du Krokodilklemmen befestigst und zwei weitere, die Du an lange, spitze Nägel lötest, hilfreich. Diese kannst Du an Deinen Trafo anschließen. Wenn Du eine Krokodilklemme am Motorrahmen klemmst, kannst Du mit einem Nagel leicht an die beiden Bürsten tippen (Trafo nur wenig aufgedreht). Dreht der Motor, ist die Masse ok. Gibt es einen "Kurzen", hast Du die Masse- Bürste erwischt. Erfolgt keine Reaktion, fehlt die Masse zum Motor. Mit der Spitze kannst Du auch die Plusleitung verfolgen und sehen, wo sie eventuell unterbrochen ist. Lötest Du in ein Kabel mit Spitze, oder Krokodilklemme noch ein kleines 12V- Birnchen, kannst Du auch ohne Motor nach Stromunterbrechungen, oder Kurzschlüssen fahnden.
Deine Sammlung ist zwar noch nicht sehr umfangreich, sieht aber sehr gut erhalten aus. Da gibt es noch eine Menge Modelle preiswert zu bekommen als Erweiterung. Loks mit Metallgehäuse eignen sich auch sehr gut für Lackierübungen. Beispielsweise kann man eine äußerlich ramponierte BR 80 mit einer Spraydose Auspufflack ordentlich hinbekommen (achte bei BR80 aber darauf, keine mit Scheibenkollektormotor zu erwischen). Auf meiner Anlage laufen auch regelmäßig Loks, die ich einmal für sehr wenig Geld gekauft und selbst wieder aufgemöbelt habe. An manchem "billigen Lieschen" hänge ich mehr, als an teuren gekauften Modellen.
Gruß
Heiko