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Interessengemeinschaft Trix-Express

Bitte Eure Meinung: "Reparieren lassen"

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Bitte Eure Meinung: "Reparieren lassen"

Beitragvon Nachtkappe » 10.12.2006, 22:36

Hallo zusammen !
Bin sehr froh, dieses interessante Forum gefunden zu haben !
Nach 35 Jahren baue ich derzeit meine Trix-Express wieder auf. Alles klappt sehr gut, aber es gibt heute und demnächst einige Fragen. Ich wäre Euch wirklich sehr dankbar für Eure Hilfe ! Einiges stammt natürlich aus dem absoluten Anfängerbereich, ich bitte jetzt schon dafür um Nachsicht !
Hier weiß ich z.B. nicht weiter:
verschiedene Loks sind defekt, teils wohl eher kleinere Schäden (Drähte abgerissen), teils massivere.
Wie ist das mit dem Reparieren ?
Wo macht man das am besten ?
Modellbahnreparaturwerkstätten gibt es ja viele, aber gibt es auch andere Alternativen ?
Wird dort üblicherweise nach Stunden abgerechnet ?
Wenn ja, wieviel ist üblich ?
Bin leider arbeitslos und daher sind Kosten schon ein Thema für mich.
Kennt jemand vielleicht im Raum Bonn / Köln / Bad Neuenahr einen empfehlenswerten Reparaturbetrieb ?

Vielen Dank !!!!!

Gruß
Nachtkappe
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Beitragvon Taigatrommel » 11.12.2006, 14:56

Hallo Nachtkappe,
warte mal ein paar Tage irgend jemand wird sich hier schon finden der bei Dir in der nähe wohnt und Dir helfen kann. Entweder du besuchst ihn oder er Dich, so kann man sich auch gemeinsam auch besser austauschen und jeder kann den anderen irgendwie helfen. Leider wohne ich zuweit (Berlin) von dir entfernt sonst hätte ich Dir geholfen.
Das mit Hilfe bei Händlern ist sehr schwierig vor allen bei den Wechselstrommodellen können sie Dir nicht viel weiter helfen. Hier ist echtes ,,altes Wissen´´ gefragt. Wer nur Gleichstrommodelle und Märklin rep. ist hier schnell mit seinen Wissen am Ende. Vor allen weis Jemand der Express als Hobby hat an wenn er sich wegen Ersatzteile wenden muß. Ein Händler erhält von Trix/Märklin meist nur die Auskunft das ist nicht mehr lieferbar. Die Leute die Replikateile Herstellen wird ein Händler meist nicht kennen.
Also etwas Abwarten es wird sich hier schon Hilfe finden.
Gruß Taigatrommel
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 11.12.2006, 15:07

Hallo Nachtkappe,

Wie Taigatrommel wohne ich leider auch zu weit entfernt, aber es gibt den Euregio Stammtisch in Aachen, bei dem Du sicher gute Kontakte machen kannst.

Die meisten Trixlokomotiven sind sehr robust, somit ist die Reperatur oft relativ einfach moeglich, da schwere Schaeden doch eher selten auftreten. Verschleissteile wie Buersten und Schleifer gibt es zu kaufen, und Du kannst viele Hinweise auf diesen Seiten finden. Stoebere einfach durch die Seiten der Bastelstube. Unter Links findest Du auch einen Hinweis auf den Trix Express Ratgeber. Somit solltest Du die Mehrzahl Deiner Fahrzeuge schon zum Laufen kriegen. Mit schwer erkrankten Patienten muss man dann halt weiter sehen. Aber auch ein Motortausch ist sehr einfach bei TE. Was wirklich Probleme bereiten kann, sind abgegenutztet Getriebe oder ausgeschlagene Radlager.

Gib uns mal eine Liste der Loks mit Problemen, und dann sehen wir weiter.

Ulrich
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Beitragvon noels » 11.12.2006, 18:20

Hallo Nachtkappe,
als Osnabrücker wohne ich auch nicht gerade in Deiner Nähe. Auf meiner Homepage (http://www.h-mehnert.de) habe ich einige, bebilderte Reparaturanleitungen abgelegt. Viele Modelle sind nach ähnlichem Strickmuster aufgebaut. Spezielle Fragen beantworte ich auch gern direkt. Ersatzteile bekommst Du bei Ton Jongen. Eine Liste kann ich Dir gern mailen. Da Du arbeitslos bist, denke ich, daß der monetäre Faktor für Dich bedeutender ist, als der zeitliche. Also würde ich mich darauf verlegen, die nötigen Arbeiten selbst zu machen und damit zumindest den Lohnanteil zu sparen. Außerdem ist es ungeheuer befriedigend, so etwas selbst hin zu bekommen. Trix Express ist dafür sehr gut geeignet. Mit etwas Geduld wirst Du hier die nötige Hilfe finden.
Vor einigen Jahren bin ich genauso mit Null Wissen angefangen. Jetzt käme ich nicht mehr auf den Gedanken, eine Lok in eine Werkstatt zu bringen. Fang erst einmal mit den "billigeren" Modellen, wie BR80 und V200 an. Daran läßt sich schon viel lernen. Selbst wenn das einmal in die Hose gehen sollte, ist Ersatz da billiger, als die Reparatur einer einzigen Lok in einer Fachwerkstatt (die es für TE kaum noch gibt). Also- keine Bange.
Gruß
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Beitragvon Nachtkappe » 11.12.2006, 18:57

Hallo Taigatrommel und Ulrich !

Ich bedanke mich vielmals für Eure Zeit und Mühe und die guten Ansätze, mir zu helfen !!!!!
Mir geht es schon viel besser jetzt, denn - und ich bin sehr froh, daß Ihr das nachvollziehen könnt - die alten Loks haben es einfach verdient, wieder auf die Beine zu kommen. Irgendwie steckt da jede Menge "Leben und Geschichte" drin .....
Wenn sich jemand bei mir meldet und mir helfen könnte, super !

Die Situation ist folgende:

1.- Trix Express LOK BR 64089
Ich hatte leider den Achsenblock aufgeschraubt, um hier zu reinigen und zu ölen. Beim Zuschrauben kam es dann zu Problemen, denn die Achsen bzw. die Radpositionen müssen absolut exakt justiert sein. Das ist aber nicht einfach, wegen der Außenzugstangen, die die Räder verbinden. Die Räder standen nicht im genauen und richtigen Winkel zueinander. Dadurch kam es zu einem nicht genauen Sitz der jeweiligen Achsen im Achsenblock (Hauptantriebsachse lag infolgedessen etwas zu hoch). Durch das Festschrauben des Achsblockdeckels wurde dann die Hauptachse in ihr Lager gedrückt. Der Druck übertrug sich auf das Ritzel. Da es aus Plastik ist, hat es Schaden genommen, die Wellen wurden teilweise deformiert. Dadurch funktionierte die Antriebsübertragung von der Motorwelle auf dieses Ritzel nicht mehr.
Jetzt kommt das Bittere: ich habe dann in Panik versucht, das Plastikritzel irgendwie zu entfernen und dabei die Motoraufhängung bzw. deren Position verbogen.
Alles im Eimer !
Mir ist richtig schlecht geworden ....
Durch eigene Blödheit einen Oldtimer ruiniert. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, daß ich kein guter Techniker bin (ich will aber alles erdenkliche tun, um es zu werden, denn das Thema Modellbahnreparatur ist enorm faszinierend !).
Ich bin bei Ebay auf der Suche nach der gleichen Lok, dann würde ich nur mein altes Chassis draufschrauben und die Welt wäre wieder in Ordnung .....

2.- Trix Express H0 E10003 E-Lok (unter Vorbehalt, aber ich glaube das ist sie)
Vorne sind die beiden Antriebsräder mit den Plastikritzeln. Der Motor läuft wie gewohnt kräftig an, die Lok bewegt sich aber auch bei Vollgas nur um Millimeter. Ursache: das erste Antriebsrad bekommt vom Motor - der läuft perfekt auf vollen Touren - keine Traktion. Man kann dieses Antriebsrad drehen, da ist kein Widerstand hinter.

3.- TRIX EXPRESS LOK V 36257
Hier ist (ein alter Schaden) lediglich ein Widerstandsdraht im Motorbereich abgerissen, deswegen fährt sie nicht.


Ich werde in den nächsten Tagen von allen drei mal Fotos der Schadenssituation machen und sie in einem Beitrag hier im Forum verlinken.

Jeder Hinweis, jede Idee und jede Maßnahme ist mir natürlich hochwillkommen !!!!!
Genauso - ich muß es nochmals betonen - wie Eure beiden Antworten, das ist schon mal ein wichtiger Schritt und hat mich sehr beruhigt !!!!!
Super - Forum, in diesem Sinne !!!!!

Gruß
Nachtkappe

Hallo Heiko,
während ich hier schreibe kommt soeben das Posting von Heiko.
Auch ganz große Klasse !
Und - ich kann es kaum glauben - tatsächlich eine Repanleitung für die BR64 !!!!!
Einmalig !!!!!
Also ich denke mal, ich werde hier 1:1 Deinem Beispiel folgen, um mich vom Laien zum Reparaturprofi zu entwickeln.
"Da Du arbeitslos bist, denke ich, daß der monetäre Faktor für Dich bedeutender ist, als der zeitliche. Also würde ich mich darauf verlegen, die nötigen Arbeiten selbst zu machen und damit zumindest den Lohnanteil zu sparen." = Besser und treffender kann man es nicht sagen !
Bitte maile mir mal die erwähnte Ersatzteilliste.
Ich werde mir auf jeden Fall die von Dir erwähnten Werkzeuge besorgen.
Wieder ein Schritt weiter !
1.000 Dank !!!!!

Gruß
Nachtkappe
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 11.12.2006, 19:12

Hallo Nachtkappe,

Bzgl. der 64089, autsch. Vesuche einmal bei Ebay eine von aussen ramponierte 64 oder 24 bekommen. Letztere hat das gleiche Fahrgestell als die 64, nur keine Nachlaufachse, die Du aber von Deiner 64 nehmen kannst. Es mag billiger sein, eine Lok zum Ausschlachten zu kaufen, als die Ersatzteile zusammen zu suchen. Ich habe mal 24 und 64 zusammen mit Trix Express bei Ebay eingetippt, und fand ungefaehr 18 Loks.

Bzgl. der E10 003, versuche doch einaml die Raeder mit einem Superkleber auf der Achse zu kleben, aber vorsichtig, damit nichts ins Lager geraet. Ich hatte aehnliche Probleme mit einer Liliput 18.4 vor einigen Jahren.

Ulrich
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Beitragvon noels » 11.12.2006, 19:25

Hallo Nachtkappe,
die Ersatzteilliste von Ton Jongen bekommst Du. Aber Du mußt mir Deine Mailadresse geben (heiko.mehnert (at)osnanet.de)- Den Klammeraffen setze ich hier nicht, damit Crawler die Adresse nicht aufnehmen und mich mit Spam zumüllen.
Ber der E10 ist wohl eine der Kunststoffklauen auf den Wellen im Drehgestell lose. Die E10 hat, wie die V200 praktisch zwei kleine Getriebe im Drehgestell. Die Wellen (sichbar zwischen den beiden Achsgetrieben) sind mit zwei Kunststoffklauen und einem eingelegten Plastikkreuz verbunden. Die Reparatur ist eigentlich simpel, aber das zerlegen des Drehgestells ist etwas fummelig. Das hat ecki hier schon einmal beschrieben. nutze dafür die Suchfunktion des Forums. Vielleicht erinnert er sich auch noch und kann Dir direkt die Stelle nennen.
Zum Mißgeschick mit der BR64:
Hektik ist da tötlich. Schau Dir alles genau an, bevor Du etwas zerlegst. Wenn Du eine Digitalkamera hast, fotografiere jeden Schritt. Sonst mache Dir Skizzen und Notizen. So habe ich das Anfangs auch gemacht und verfahre noch genauso, wenn ich jetzt neue Modelle von Fremdherstellern bearbeite. Wenn Du die Konstruktionsweise von Trix einmal durchschaut hast, ist auch ein neues Modell keine Hürde mehr.
Noch ein Tip zu ebay: Auch hier ist Geduld und Beobachtung Geld wert. Die Idee, eine BR64 so zu kaufen, ist bestimmt nicht schlecht. Das Schneckenrad, das jetzt vergeigt ist, gibt es als eines der wenigen Teile nicht mehr. Zwar weiß ich eine Quelle für Nachbauten. Aber da das Einzelanfertigungen sind, kostet so ein Teil 10 €. Einen Abzieher braucht man zudem auch. Eine preiswert gekaufte BR64 ist zwar teurer, beinhaltet dazu aber eine Menge Teile, die man auch an anderer Stelle noch gut verwenden kann (Schrauben, Puffer, Schleiferplatten, Birnchen, Motor, Gestängeschrauben.....)
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Nachtkappe » 11.12.2006, 19:56

Hallo Ulrich,
"Ich habe mal 24 und 64 zusammen mit Trix Express bei Ebay eingetippt, und fand ungefaehr 18 Loks." = einwandfrei !
Zumal die 24 zu recht moderaten Preisen rübergeht, sehr guter Tip !
"versuche doch einaml die Raeder mit einem Superkleber auf der Achse zu kleben" = ja, aber das von unten sichtbare Ritzel sitzt fest auf der Achse. Das Problem ist, daß diese Achse mit dem draufsitzenden Ritzel im nicht sichtbaren Bereich durchrutscht. Ich glaube, da kann man nichts kleben.

Hallo Heiko,
Mail ist soeben durch, danke !
"Wenn Du eine Digitalkamera hast, fotografiere jeden Schritt. Sonst mache Dir Skizzen und Notizen" = das ist das Wichtigste überhaupt, mache ich !
"Das Schneckenrad, das jetzt vergeigt ist, gibt es als eines der wenigen Teile nicht mehr." = Also zum Glück ist es nicht das Schneckenrad aus Metall, sondern das daran sitzende Ritzel aus Plastik. An ihm sind einige der darauf sitzenden Querrillen deformiert. Ob es das noch gibt ?

Ich bringe schnellstmöglich die Fotos !

Gruß
Mattes
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 11.12.2006, 20:09

NAchtkappe, wenn die Achse mit dem Ritzel rutscht ist es das von Heiko beschiebene Problem.

Ulrich
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Beitragvon noels » 11.12.2006, 20:14

....
"Das Problem ist, daß diese Achse mit dem draufsitzenden Ritzel im nicht sichtbaren Bereich durchrutscht. Ich glaube, da kann man nichts kleben. "
Wie gesagt, daß werden die Plastikklauen auf den Wellenstümpfen sein. Die siehst Du, wenn Du die Schleiferplatte abschraubst. Für die Reparatur muß das Drehgestell komplett heraus und zerlegt werden. Die Befestigung geschieht dann mit Sekundenkleber, oder besser mit Buchsenkleber von Locktite.
"Also zum Glück ist es nicht das Schneckenrad aus Metall, sondern das daran sitzende Ritzel aus Plastik. An ihm sind einige der darauf sitzenden Querrillen deformiert"
Das war jetzt etwas Begriffsverwirrung :D
Das Ding aus Metall auf der Motorwelle, nennt man Schnecke wegen der Windung darauf. Das Ritzel aus Kunststoff auf der ersten Getriebewelle unter der Schnecke nennt man Schneckenrad, weil es ein besonderes Zahnrad mit schräg gestellten Zähnen für die Schnecke ist. Das gibt es, wie gesagt, leider nicht mehr. Die Herstellung ist ungleich aufwendiger, als die einer Schnecke.
Gruß
Heiko
PS: Mail mit der Ersatzteilliste folgt gleich
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Beitragvon Nachtkappe » 11.12.2006, 20:33

Hallo zusammen !

Das sind die Bilder, ggf. bitte mit der linken Maustaste auf die Fotos klicken zum vergrößern / verkleinern.

Hier mal die gesamte Sammlung
http://img296.imageshack.us/img296/524/bestandlf4.jpg

TRIX BR 64 089:
http://img183.imageshack.us/img183/9647/trixbr64089ym0.jpg
A.: Motoraufhängung nach unten verbogen
B.: Schneckenrad aus Plastik, defekt wegen Andrucks der falsch justierten Antriebsachse.

TRIX HO E 10 138 Gesamtansicht:
http://img183.imageshack.us/img183/8486/trixhoe10138aln8.jpg
TRIX HO E 10 138 unten:
http://img241.imageshack.us/img241/2906/trixhoe10003bqg1.jpg
A.:
A.1.: Rad lässt sich nach hinten ohne Widerstand drehen, nach vorne lässt sie sich nicht drehen. Die funktionierende Achse dahinter ist weder nach vorne, noch nach hinten drehbar
A.2.: Genau an der Pfeilspitze ist links am Plastikkranz des Schneckenrades der schmale kleine Plastikrand weg, die blanke Messingachse ist zu sehen.

TRIX V 36257:
http://img182.imageshack.us/img182/1629/trixv36257lj4.jpg
A.: abgebrochen
B.: da muß es wohl hin.

Gruß
Mattes
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Beitragvon noels » 11.12.2006, 23:20

Hallo Mattes,
zunächst: Dein Mail ist nicht angekommen- warum weiß ich nicht. Versuche einmal alternativ heiko@h-mehnert.de.
Zur BR64: was Du als Motoraufhängung bezeichnest, ist ein Teil des Motors. Wenn das verbogen ist, läuft die Ankerwelle nicht mehr richtig. Versuche es, preiswert eine Lok zu bekommen.Wenn das nicht klappt, greifen wir diesen Punkt noch einmal auf.
Zur E10: Wenn Deine Beobachtung richtig ist - genau kann man das auf dem Bild nicht sehen, ist einer der beiden Zapfen des Messingmitnehmers, auf dem das Schneckenrad sitzt, weggebrochen, oder das Gegenstück in dem Schneckenrad. Da muß jemand mit Gewalt versucht haben, die Achse zu drehen. Wenn sich keine andere Lösung findet, kann ich Dir das im Januar vielleicht abnehmen. Das ist zumindest keine Sache für den Einstieg.
Zur V36: Da liegst Du wohl richtig.
Die Lage und Schaltung dieser Entstörwiderstände wurde recht unterschiedlich gehandhabt. Grundsätzlich mut Du wissen, daß bei TE der Mittelschleifer immer über das Gehäuse mit der Motormasse verbunden ist. Das heißt der Motor hat den Minuskontakt immer über die Halteschraube, mit der er am Rahmen fest geschraubt ist auf seinen eigenen Rahmen. Zu einer der beiden Motorbürsten geht es dann über die kleine Schraube, mit der die Bürstenplatte am Motor festgeschraubt ist. Der Pluspol geht von den Außenschleifern per Kabel an die andere Bürste. Um diese Wege verfolgen zu können, sind als einfache Hilfsmittel zwei Kabel, an denen Du Krokodilklemmen befestigst und zwei weitere, die Du an lange, spitze Nägel lötest, hilfreich. Diese kannst Du an Deinen Trafo anschließen. Wenn Du eine Krokodilklemme am Motorrahmen klemmst, kannst Du mit einem Nagel leicht an die beiden Bürsten tippen (Trafo nur wenig aufgedreht). Dreht der Motor, ist die Masse ok. Gibt es einen "Kurzen", hast Du die Masse- Bürste erwischt. Erfolgt keine Reaktion, fehlt die Masse zum Motor. Mit der Spitze kannst Du auch die Plusleitung verfolgen und sehen, wo sie eventuell unterbrochen ist. Lötest Du in ein Kabel mit Spitze, oder Krokodilklemme noch ein kleines 12V- Birnchen, kannst Du auch ohne Motor nach Stromunterbrechungen, oder Kurzschlüssen fahnden.
Deine Sammlung ist zwar noch nicht sehr umfangreich, sieht aber sehr gut erhalten aus. Da gibt es noch eine Menge Modelle preiswert zu bekommen als Erweiterung. Loks mit Metallgehäuse eignen sich auch sehr gut für Lackierübungen. Beispielsweise kann man eine äußerlich ramponierte BR 80 mit einer Spraydose Auspufflack ordentlich hinbekommen (achte bei BR80 aber darauf, keine mit Scheibenkollektormotor zu erwischen). Auf meiner Anlage laufen auch regelmäßig Loks, die ich einmal für sehr wenig Geld gekauft und selbst wieder aufgemöbelt habe. An manchem "billigen Lieschen" hänge ich mehr, als an teuren gekauften Modellen.
Gruß
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Beitragvon ecki » 12.12.2006, 00:32

Hallo Mattes,

das Zerlegen des Drehgestells Deiner E 10 habe ich beschrieben in dem Thema "Bastelstube/V 200 Fahrgestell zerlegen".

Wenn Du in der Suche den Begriff "Kupplungsklaue" eingibst, findest Du auch weitergehende Anleitungen zum Befestigen der oft lockeren Klauen.


Zum Schneckenrad Deiner 64: Es gibt zwei Ausführungen. (grob und fein) Vor Ersatzbeschaffung bitte klären - ggfls. das defekte Teil als Muster einsenden. ( Dem Foto nach brauchst Du wohl die grobe Ausführung - aber sicher ist sicher..).Dieses Teil (43-2202-34) gibt's noch - kannst Du z.B. bei mir bekommen. (Ca. 5 € neu, gebraucht ca. 3 €) Auch mit den meisten anderen für Deine Reparaturen benötigten Teilen werde ich Dir wohl helfen können.

TRIX EXPRESSionistische Grüße

ecki
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Beitragvon Taigatrommel » 12.12.2006, 07:58

Hallo Nachtkappe,
ich weiß nicht wie gut du mit Werkzeug ausgestattest und Handwerklich begabt bist bist. Soltest du einen kleinen Durchschlag haben, so kanst du das Zuhnrad von der Schneckenwelle abnehmen. Dadurch kanst du das Kunststoffzahnrad auswechseln. Anstatt einer 24 oder 64 solltest du nun eine V 200 oder eine E 10/E40 als Ersatzteilspender nehmen die Getriebeteile stimmen mit denen der E-Lok überein und von den defeckten Getriebeteil past das Kunststoffzahnrad für die 64.
Wenn Du dir noch nicht so sicher bist mit den Arbeiten warte noch ein wenig es wird sich bestimmt jemand finden der in deiner Nähe wohnt.
Gruß Taigatrommel
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Beitragvon noels » 12.12.2006, 10:10

Hallo Mattes,
wenn Ecki noch solche Schneckenräder hat, ist das natürlich klasse. Das feine Schneckengetriebe hat dort 20 Zähne (Modul 0,4), das grobe (Modul 0,8) hat 10 Zähne. Wenn Dein Motor nicht mehr läuft: Aus meinen Umbauten habe ich genug Permamotoren übrig. Für 5 € + 2,20 € Porto kannst Du einen haben. Aber erst kann man ja versuchen, den verbogenen Bügel zu richten. So bräuchte eine eventuell erworbene BR24 nicht geschlachtet zu werden.
Hallo Taigatrommel,
... da irrst Du Dich leider. Die Schnecke (Modul 0 ,4) auf der Motorwelle ist 2- gängig, hat also zwei liegende Windungen. Bei den Schnecken, die in V200, E10, BR01, usw. unten im Getriebe liegen, handelt es sich um 4- gängige, also mit vier Windungen. Man sieht das, wenn man von vorn auf die Schnecke schaut. eine hat zwei Eingänge, die andere vier. Demzufolge ist die Steigung bei der viergängigen höher und auch die Übersetzung. Also ist auch auf dem Schneckenrad der Winkel der einzelnen Zähne zur Achse steiler. Es mag zwar eine Weile laufen, aber lange machen die Zahnräder das nicht mit.
Man kann zwar Schnecke und Rad wechseln, damit sie zueinander passen, aber die Lok wird dann zur Rakete :P
Gruß
Heiko Mehnert
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