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Schalter

Beitragvon Frank Bertram » 24.12.2006, 18:24

Hallo Mattes,

Frohe Weihnachten und Viel Spaß mit Deinem Trix Express.

Nur kurz:

die blauen Schalter (Metallstellhebel von TE) sind als Ein-Aus-Schalter für Dauerstrom gedacht (z.B. Beleuchtung an/aus, oder Abschaltgleise an/aus). Für letzteren Gebrauch mußt Du die blaue Klemme des Trafos (für den Mittelleiter) oder die Klemme des Trenngleises vor der trennung (die mit dem Mittelleiter der Anlage verbunden ist) mit dem einen Pol des Schalters verbinden und den anderen mit dem Anschluß an der Trennschiene (hinter der Trennung)

Du kannst auch einen gelben Schalter (ebenfalls für Dauerstrom) verwenden, der aber für die Lichtsignale gedacht ist. Damit könnten dann im Ausgang grün eine Trennstelle und im Ausgang rot eine trennstelle eingeschaltet werden.

Wenn Du statt der Metallschalter die Kunststoff-Druckknopf-.Schalter verwendest, gibt es grüne und gelbe Schalter mit jeweils vier Druckklemmen (davon sind je zwei blanke für den Dauerstrom gedacht).

Die grünen Metallschalter sind Momentschalter zum Betrieb der weichen und Formsignale.

Gruß

Frank Bertram
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Beitragvon noels » 25.12.2006, 10:15

Hallo Mattes,
auf Deine Fragen hast Du ja schon einige Antworten bekommen. Besonders der Hinweis auf den Ratgeber bei Paul Ettl ist wichtig. Lade Dir den auf jeden Fall herunter. Ausdrucken ist eine andere Sache. Man kann ja auch am Bildschirm lesen und die vielen Seiten drucken kostet ja auch einiges. Auf jeden Fall werden dort Deine Fragen zur Elektrik eingehend und verständlich beantwortet.
Dein Anlagenplan ist zumindest von den Fahrmöglichkeiten her sehr interessant. Ein paar grundsätzliche Sachen solltest Du aber bedenken. Dabei magst Du die Aspekte anders gewichten als ich, solltest aber darüber nachdenken:

1) Dieser Teppich ist zwar preiswert, hat aber einige Nachteile.
- Er ist ein Fussellieferant zur Zerstörung der Lokgetriebe. Zumindest die Gleise müssen eingeschottert werden, damit dort die Fusseln nicht hoch gewirbelt werden können. Dazu müßte man den Schotter kleben.
- Wenn Du die Anlage einmal richtig durgestalten willst, ist der Rasen an einigen Stellen lästig, beispielsweise dort, wo Straßen, Erd- oder Gesteinsflächen sein sollen.
Es gibt andere, preiswerte Methoden. Hier nur ein Beispiel:
- Die Fläche mit dünnem Schaumstoff bekleben, wie er zu Isolierung von Wandlächen verwendet wird. Dafür habe ich o,6 cm verwendet. Damit hat man eine glatte Fläche, aus der man aber schon Formen heraus arbeiten kann. Für die Streckengleise habe ich aus diesem Material auch ein Gleisbett geschnitten. Damit hat man schon eine recht natürliche Form. Links und rechts neben dem Gleis kann man die Gräben des Bahndamms heraus arbeiten. Im Bahnhofsbereich läßt man die Fläche glatt. Damit man die Flächen entsprechend der späten Gestaltung verwenden kann, wird der weiße Schaumstoff mit Abtönfarben grün, erdbraun, oder grau gestrichen. Es reichen also drei bis vier Flaschen. Grasstreu ist nicht teuer. Damit die "Häärchen" ein bisschen wie Gras stehen, Bestreiche ich die Flächen aus einem Gemisch von Weißleim, Wasser und Spülmittel. Zum Auftragen des Streus verwende ich eine Plastikflasche, wie sie zum befeuchten von Bügelwäsche benutzt wird. Wenn man die Löcher etwas vergrößert, geht das sehr gut. Schütelt man die Flasche vorher ein paar mal, laden sich die Häärchen ein wenig statisch auf und stehen besser.
Für erdige Flächen verwende ich ein Gemisch aus Gartenerde und Sand. Bedes wird gut getrocknet und dann durch ein Teesieb passiert. Wenn an die Mischungsverhältnisse variiert, bekommt man in dem Weißleimgemisch sehr stabile und natürliche Ergebnisse.
Der teuerste Punkt ist bei mir der Gleisschotter. Da verwende ich echten Granit von Heki. Auf einer stationären Anlage muß man den nicht kleben, da er durch sein Eigengewicht liegen bleibt.
(Asphalt-) Straßen bekommt man ganz gut mit Gips,den man grau einfärbt und Weißleim zusetzt, damit er nicht reißt, hin. Bei meiner Anlagefläche von etwa 8 m² bin für dieses Material im Rahmen von max. 50 € geblieben.

2) Die Anlagenform, die Du gewählt hast, hat einige Nachteile:
- Der Kreisverkehr ist immer sichtbar. Die Grundform "Hundeknochen" kaschiert das besser.
- Da man oft für den Hundeknochen nicht die nötige Länge zur Verfügung hat, kann man ihn zur L- oder sogar U- Form "knicken". Dann gewinnst man Streckenlänge und der geschlossene Kreis wird optisch aufgebrochen.
- Deine Platte muß praktisch frei stehen, da man sonst bei Unfällen, oder für die Landschaftsgestaltung nicht in die hintere Ecke kommt.

Nimmt man für eine L- oder U- Anlage eine maximale Tiefe von 80 cm an (nur an den Wendeköpfen etwas mehr, erreicht man alles hervorragend. Außerhalb von Bahnhof, BW, usw. kann man auch gut auf 30 - 40 cm herunter gehen. Damit kann man Teile der Anlage in Regale, oder andere Möbel integrieren, so daß man den Raum nicht völlig mit der Eisenbahn erschlägt. Die Anlage kann sich dann gut in einer Höhe von 1,0 - 1,2 m befinden. Da kann man gut arbeiten, Schränke passen darunter und wenn man sitzt, hat man einen sehr natürlichen Blickwinkel auf die Anlage.
Denke einmal darüber nach. Der Plan meiner Anlage (siehe meine Homepage) paßt in einen kleinen Raum von etwa 4m x 3,7m und bietet trotzdem einige Betriebsmöglichkeiten.

- Offenbar hast Du alte und neue Gleise. Die alten Papgleise würde ich in einem Anlagenteil zusammen fassen, so daß man sie später austauschen kann.

Noch schöne Feiertage
Heiko Mehnert
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Beitragvon Nachtkappe » 27.12.2006, 18:03

Hallo Ulrich, Frank Bertram und Heiko Mehnert !

Erst mal wieder vielen Dank an Euch für Eure Zeit und Mühe !!!!!
Die Seiten von Paul Ettl sind ein Super-Hinweis, fantastisch .....

"Dein Anlagenplan ist zumindest von den Fahrmöglichkeiten her sehr interessant." = das ehrt mich natürlich mal wieder, die Verlegung macht es möglich, daß 2 + 2 Züge in 2 verschiedenen Richtungen fahren.
Speziell ein paar Gedanken zu den Beobachtungen von Heiko. Ich will hier nicht den Profis ins Wort fallen, sondern nur mal laut nachdenken, was mir dazu einfällt:
***** "Dieser Teppich ist zwar preiswert, hat aber einige Nachteile. Er ist ein Fussellieferant" = ich habe bevor ich ihn gekauft hatte mal den "Rupftest" gemacht. Ich hatte die gleiche Befürchtung wie Du. Zum Glück zeigte es sich, daß die Fasern knallhart festsitzen, ich konnte mit der Hand nichts rausziehen. Insofern bin ich da eher schon mal beruhigt.
***** Was ich aber durch Deinen Kommentar gelernt habe ist, daß ich unbedingt den Gleisverlauf absaugen muß. Die Gleise sind bereits genagelt und mit dem "Schienenradiergummi" abradiert worden. Der Staub und Abrieb etc. könnte ins Getriebe geraten, hätte ich nicht dran gedacht.
***** " ... ist der Rasen an einigen Stellen lästig" = da bin ich absolut Deiner Meinung ! Aber weil ich jetzt schon alles genagelt habe, werde ich mal damit leben.

Nach dem Lesen Eurer Beobachtungen sieht es so aus, daß ich nicht immer das heute mögliche und wünschenswerte Optimum erreichen werde. Irgendwie bildet sie immer noch das damalige Niveau der 60`er Jahre ab ..... Aber darin besteht für mich auch irgendwie ein besonderer Reiz. Ich denke mal, hier wird es vom Einen und Anderen von Euch Verständnis geben.

Technisch muß natürlich alles funktionieren, keine Frage.
Deswegen nochmal vielen Dank für die Hilfe !!

In diesem Sinne, bis denne !
Gruß
Mattes

Übrigens, noch eine Frage: ich habe in der Sammlung einen Waggon von der Firma Rivarossi gefunden. Er ist perfekt kompatibel mit dem TRIX-Express-System. Gilt das generell für alle Waggons und womöglich auch für die Loks ?
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Beitragvon ecki » 27.12.2006, 18:46

Übrigens, noch eine Frage: ich habe in der Sammlung einen Waggon von der Firma Rivarossi gefunden. ..


Hallo Mattes,

das gilt keinesfalls generell für Wagen und / oder Loks!

Lediglich aus einer kurzfristigen Zusammenarbeit der Firmen TRIX und Rivarossi gibt es einige Rivarossi-Wagen im Trix-Programm und umgekehrt. Ebenfalls jeweils einige wenige Loks.

Generell sind die Produkte von Rivarossi nicht mit TE kompatibel.

Gruß
ecki
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Beitragvon noels » 27.12.2006, 19:08

Hallo Mattes,
meine Vorschläge sollen Dich keinesfalls in eine bestimmte Richtung, oder zu einem bestimmten Standard drängen. Das wäre kontraproduktiv. Damit wollte ich Dir nur Denkanstöße geben, um spätere Rollen rückwärts vielleicht zu vermeiden. So ist es mir nämlich ergangen. Anfangs hatte ich auch fröhlich drauf los gebaut. Nach kurzer Zeit war ich dann aber doch unzufrieden mit dem Ergebnis. Das ist mir zwei Mal passiert. Danach habe ich angefangen gründlicher zu planen und mich umzuschauen, damit ich nicht nur den Status Quo meiner Wünsche als Grundlage nehme, sondern möglichst schon einkalkuliere, was ich mir im nächsten Jahr vielleicht wünschen könnte. Das hört sich jetzt vielleicht bescheuert an. Aber ich glaube, in ein, oder zwei Jahren weißt Du genau, was ich damit meine. ;)
Zu dem Teppich: Ich hoffe, Du behältst recht. Kontrolliere Deine Loks anfangs regelmäßig. Ich fürchte, daß es gar nicht so sehr die Fasern des Teppichs selbst sind, sondern daß er alles was so herum schwirrt festhält, um es just dann hoch zu spucken, wenn eine Lok darüber fährt. Aber mag sein, daß ich das zu schwarz sehe.
Zu Rivarossi: schau mal auf diese Seite: http://www.acmattheis.de/hobby/gesamt/indexDE.htm
Einen "Mikado" zu kaufen lohnt sich für Dich jetzt bestimmt noch nicht. Auf Chris´ Seite bekommst Du aber einen ganz guten Überblick, was es einmal von Trix und Kooperationsfirmen gab.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Nachtkappe » 27.12.2006, 19:12

Hallo ecki !

Besten Dank für die Info. !

Was mir wieder auffällt ist die enorme Hilfsbereitschaft der TRIXLER. Und dann noch das riesige Fachwissen und die Erfahrungen dazu. Also ich werde hier mindestens "die nächsten 50 Jahre" täglich reinspechten .....

Besten Gruß
Mattes


Hallo Heiko !

Hatte sich überschnitten. Klar, hast natürlich völlig Recht ! Jeder Gedanke - so meine Meinung - soll und muß hier dokumentiert werden, das ist ja gerade der enorme Reiz dieses "Sammelbeckens". Ich weiß es jedenfalls immer sehr zu schätzen und bin sehr dankbar dafür, wenn sich die Teilnehmer die Mühe machen und ihre Erfahrungen posten. Je weniger "Berührungsängste" es gibt, desto besser.
Bestes Beispiel ist die Wahl des Untergrundes. Auch wenn es keine Patentrezepte gibt, soll ruhig mal alles an Alternativen diskutiert werden. Die Entscheidung wird dann auf jeden Fall einfacher und sicherer.
Die "acmattheis-Liste" ist natürlich wieder vom Allerfeinsten !
Ganz hervorragend, habe meinen Anhänger bereits identifiziert .....

Besten Gruß
Mattes
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 27.12.2006, 19:33

Mattes,

Ich wuerde den Teppich rausreissen. Wenn es spaeter nach Fertigstellung der Anlage doch Probleme gibt, wird es bedeutend schwerer sein, ihn zu entfernen. Daher wuerde ich das Gleis auf Korkbettung verlegen. Die solltest relativ einfach im Baumarkt finden. Der Spass an einer Anlage steigt und faellt mit dem Gleis. Der Gleisplan selbst muss interessant genug sein, dass der Betrieb nicht langweilig wird. Weiterhin muss das Gleis so verlegt sein, dass der Betrieb ohne Probleme laeuft. Ich habe von meinem Vater die Devise "Jede Lok muss durch jedes Gleis ohne Probleme fahren" gelernt, und sie streng befolgt.

Ulrich
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Beitragvon Nachtkappe » 28.12.2006, 14:57

Hallo Ulrich !

Ich kann Dir da nur bei jedem Satz recht geben.
Nur rausreissen und wieder von vorne anfangen, wäre mir im Moment zu viel.
Aber ich könnte natürlich folgendes machen: diesen Aufbau mal zu Ende führen (viel fehlt ja nicht mehr) und dann mal weitere Erkenntnisse gewinnen. Das ist dann eben der Prototyp der Anlage.
Wenn ich merke, die Optimierungsmöglichkeiten werden zu viel und sie sind nicht mehr mit vertretbarem Aufwand in den Prototyp integrierbar, dann hole ich mir paralell eine neue Platte.
Die baue ich dann neu ein, auch mit Kork, finde ich sehr gut, sowie mit allen Neuerungen, die ich im Protoyp nicht habe.

Besten Gruß und Danke für Deine Überlegungen !
Mattes
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Beitragvon RoGer » 29.12.2006, 23:09

Hallo Mattes,

in Bonn gibt es übrigens einen Händler, der noch Trix Express im Angebot hat. Seine Auswahl an Loks und Wagen ist zwar mittlerweile stark geschrumpft. Aber er fertigt ab und zu auch Umbauten in kleiner Stückzahl und führt z.B. Achsen und Kupplungen:

http://www.modellbahnland.com

Ich wohne übrigens ganz in deiner Nähe (10 km von Bonn -> Brühl). Und weil du dir gerade Gedanken über die Gestaltung deiner Anlage machst - schau dir doch auch mal die Anlagen-Bilder im IG-Forum an. Meine findest du unter "RoGer".

Gruß
Roland
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Beitragvon Nachtkappe » 31.12.2006, 12:51

Hallo Roland !

Danke für den Hinweis !
Mit dem Händler hatte ich bevor ich hier ins Forum kam schon mal wegen einer möglichen Reparatur meiner E 10 138 und V36 telefoniert. Das Gespräch hatte mir sehr gut gefallen, freundlich und kompetent. Mittlerweile habe ich ja mit Eurer Hilfe beide Loks selber repariert. Der Händler ist aber bei mir vorgemerkt. Gut, daß Du nochmal drauf hingewiesen hast, ich brauche demnächst ein paar Puffer etc. für einige Waggons und werde dort mal nachfragen.
Zu Deinen Bildern der Anlage: tja, was soll man dazu sagen ? Das ist natürlich wieder Perfektion in höchster Vollendung, teilweise von der Realität nicht zu unterscheiden. Echt Klasse , was man aus seiner Anlage machen kann !
In jedem Fall ein tolles Hobby mit hohem "Infektionsgrad", wenn ich solche Bilder sehe .....

Besten Gruß
Mattes
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