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Interessengemeinschaft Trix-Express

BR146

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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BR146

Beitragvon Ulrich » 27.10.2007, 10:09

Hallo,
ich habe bei einem ebay Händler eine neue Trix BR146 umgebaut für Express erworben. Die Lok ist wirklich schön, aber die Fahreigenschaften sind bescheiden. Die Lok zuckelt etwas, fährt selbst bei voll aufgedrehtem Fahrpult sehr langsam und schafft Steigungen selbst allein kaum.
Bevor ich die Lok zurückgebe: kann der eingebaute Decoder schuld sein? Ich fahre nur analog. Kann ich irgendetwas selbst ändern?
Danke für jeden Tip!
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Schnittstellen-Leiterplatte statt Decoder

Beitragvon miximaxi » 27.10.2007, 11:05

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Beitragvon peters1955 » 27.10.2007, 13:58

Hallo Ulrich,

Ich kenne deine probleme, ich habe auch einige von den "Chinalok's "umgebaut und dass problem entsteht durch die Eiserne Radschleifer. Sie geben zuviel reibung und haben manchmal zu wenig platz.
einstellung ändern von der Decoder hat kein sin.
Zurücksenden ist die beste option.
Der billig Pikoumbauten laufen viel besser(leider alles Kunststoff) oder such dir ein Roco ( die beste lösung) ;)
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Beitragvon RoGer » 27.10.2007, 14:54

Hallo,

kann ich nicht bestätigen! Ich habe mehrere dieser Loks (z.B. baugleiche Trix DB 185 052-8 aus Startpackung 21503) selbst umgebaut.
Zugegeben, die Geschwindigkeit entspricht nicht dem Carrera-Speed von original TE-Loks, dafür aber der Wirklichkeit. Die Zugkraft ist m.E. ebenfalls sehr gut.
Für einen leichten und "runden" Lauf musste ich allerdings auch mehrmals die Radgestelle nachbearbeiten.

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Beitragvon Ulrich » 27.10.2007, 17:20

Es handelt sich hier um eine Lok aus dem Startset. Bei genauerer Betrachtung fällt mir auf, dass wahrscheinlich eine mechanische Schwergängigkeit vorliegt. Die Radreifen schleifen offensichtlich am Rahmen, jedenfalls zeigen die Räder keinerlei Spiel, weder axial noch in Umfangsrichtung. Der Rahmen wurde nicht ausgefräst, wie z.B. bei meiner BR101, die ich in Bonn gekauft hatte und die prima läuft.
Ich bin mir noch unsicher, ob ich die Lok zurückgebe oder selber versuche nachzuarbeiten. Die schwere Metallausführung gefällt mir gut. Ich kann darin keine billige Chinaware erkennen!

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Beitragvon Roman Favero » 27.10.2007, 17:45

Hallo Ulrich
Die Cargo der SBB Re482 ist noch einmal das Selbe und auch aus einem Startset.
Leider sind diese Typen alle wirklich Chinabilligware.
Die Achsen sind aus Plastik mit angegossenen Zahnrädchen.
Ohne das Chassis etwas zu schmälern geht es wirklich nicht. Ich hab es versucht, ich hab gemessen, gerechnet, Fehlanzeige! Ich musste ganz wenig abfräsen. Am Kunststoffdrehgestellrahmen muss auch noch etwas weggenommen werden.
Meine anfängliche Euphorie von einer ganz leicht umbaubaren Lok war schnell dahin. Deshalb habe ich mir dann gesagt, wenn schon diese Arbeiten, dann eine bessere Unterlage nehmen.
Mein Fazit: man bringt diese Loks zum perfekten laufen, aber man darf nicht der nähe nach umbauen.
Meine Lok hat nun 4 Haftreifen und fährt ab Stufe 2,5ganz ruhig.
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Beitragvon peters1955 » 27.10.2007, 18:49

Hallo Leute,

Roman hat beschrieben wie es geht, (sein Deutsch ist ja viel besser wie meine)
Das problem werd jetzt die Räder rauszubekommen, wegen der Radscheiben geht das nicht einfach und wird die chance gross das die Räder nicht mehr justiert sind, und dadurch nach der Frässarbeit wackeliger laufen.
Ich finde der Verkaufer soll Ihre Lok weiter bearbeiten damit er 100%wird, denn dass soll für Ihm kein problem sein.
Grüsse, Raymond :D
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Beitragvon Dietmar » 27.10.2007, 18:52

Hallo
Ich hatte auch ein Umbau in ebay ersteigert. Es war auch die 146 mit Decoder. Der Decoder machte in Analog keine Probleme, aber der Umbau war wohl besch...... . Sie eierte in den Kurven, besonders in R 1 und quitschte stellenweise ganz schlimm. Ich habe sie wieder verkauft weil ich keine Freude daran hatte. Es stimmt wohl, die Pikoloks haben mehr Platz für die Räder. Wenn es von Piko mal eine 146 gibt, werde ich mir einen Umbau kaufen oder es mal selber versuchen.
Grüße
Dietmar
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Beitragvon trix103 » 28.10.2007, 00:03

Hallo zusammen.

Was diese Serie an Loks angeht, habe ich schon viele mehr schlecht als recht gemachte Umbauten auf diversen Börsen und im Internet gesehen. Ich hatte bisher keine gekauft, da mir die Plastikzahnräder nicht zusagten und die Umbauten was die Räder angeht mit Radreifen machmal nicht sehr vertrauenserweckend aussahen.
Da ich unbedingt einen der Metronomzüge Trix 21246 in TE haben wollte (fährt fast an meiner Haustür vorbei), habe ich mich umgehört. Die Firma Fricke in Osnabrück bietet den Umbau dieser Loks an. Leider nicht so billig, wie über ebay, aber grundsolide. Die Loks erhalten Original TE-Achsen aus der BR 140, die hinten etwas schmaler gedreht wurden. Dadurch fallen zwar die charakteristischen Scheibenbremsen weg, das war es mir aber echt wert. Damit die Räder auf den Kunststoffachsen nach Umbau rund laufen und nicht "eiern", hat Fricke neue Buchsen verwandt. So läuft der Metronom bei mir ohne Probleme und wunderbar ruhig. Auch hier ist ein Decoder mit dabei, die Lok läuft aber analog sehr gut. Ist auch fein regelbar. Weil mir die Lok so gut gefiel, habe ich mir gleich noch eine Diesellok Hercules in EVB-Lackierung, Trix 22097, umbauen lassen. Die fährt auch hier in der Nähe. Die Lok bot die Firma Fricke auch gealtert an. Das sieht toll aus und macht die Lok zu einem "gewissen Etwas". Auch hier bin ich mit dem Umbau sehr zufrieden. Wenn man es nicht wüsste, könnte man meinen, die Lok wäre so für TE gebaut worden. Leider ist die Firma Fricke bei den Umbauten nicht so günstig wie andere, aber sehr solide. Außerdem ist mir der Kauf bei einem Fachhändler immer noch lieber.
Übrigens sind die Doppelstockwagen des Metronom ohne Bearbeitung umzurüsten. Einfach Achsentausch mit den 10 mm Spitzenlager-Achsen und fertig. Ein toller Zug, der seinen Preis wert ist.
Viel Spaß noch mit TE,

trix103 (Stefan)
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Beitragvon Roman Favero » 28.10.2007, 02:09

Hallo zusammen
Bevor ich meine Cargo-Lok umbaute, hörte ich mich um was zu machen sei. Die meisten gaben an, einfach die Räder mit Radreifen aufgedoppelt zu haben und Märklinschleifer darunter klipsen- fertig.
Doch wie gesagt, das geht nicht. Ich gehe davon aus, dass diese Einfachumbauten ohne Fräsarbeit deshalb einfach die Räder weiter auseinander stellten. Mit dem Erfolg, dass Kurven und Weichen klemmen oder eiern. Wenn eine umgebaute Lok nicht sauber fährt, empfehle ich: zurückgeben. Ausser man ist besser als der Pfuschumbauer und hat Zeit. Diese Schnellumbauer sollen lernen, dass es so nicht geht und sie damit anderen das Vertrauen in Umbauten nehmen.

Ich achte darauf, dass ich so um 15,85 bis max. 16,00 mm Spurmass habe. (Mittelmass 15,90 bis 15,95) Schmaler ist meiner Meinung nach meist besser. Doch aufgepasst beim Messen, denn die Räder haben zwischen Lauffläche und Spurkranz einen kleinen Radius. Ich messe deshalb sogar unter einer Lupe und immer bis Mitte Radius. Ohne Präzisionsschiebelehre ist da nichts zu machen. Der Abstand zwischen den Radscheiben ist eigentlich egal , bzw. ergibt sich aus der Differenz von Spurmass und Laufkränzen.
Wenn aber alles stimmt, dann läuft so eine Lok seidenweich.
Ein wichtiges Hilfsmittel ist ein Stereomikroskop (egal wie alt es ist). Eine Vergrösserung von 6 bis 12 fach reicht. Eine Ringbeleuchtung ergibt Schattenfreie Sicht. Damit habe ich schon einige Male streifende Teile (Mehano TE) oder Zahnrädchen mit defekten Zähnen gefunden. Zur Not lassen sich manchmal Plastikzahnräder mit einem Skalpell nochmals etwas zurecht schnitzen.
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Beitragvon Ulrich » 28.10.2007, 13:17

Der Händler hat mir Nachbesserung angeboten. Mal sehen wie die Fahreigenschaften danach sind. Ich werde weiter berichten.

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Beitragvon frohnkd » 28.10.2007, 18:08

Dieses habe ich auch schon beobachtet und schon manche Lok musste zurück... Aber es gibt viele Verkäufer, die bieten Märklin Loks für Trix Express an, ohne Spurverbreiterung! Sie meienen Dreileiter Gleichstrom ist Trix Express. Dann schreiben Sie auch noch, fuhr anstandslos auf dem Probegleis.. Frage ich dann nach, wie es bei Weichen ist, kommt die Antwort, können sie nicht testen, weil... irgendeine Ausrede. Da habe ich lieber nur 2 bis 3 Umbauer, wo ich weiss, das klappt!
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Beitragvon noels » 28.10.2007, 19:58

Hallo Roman,
mit Deiner Aussage, daß der Abstand zwischen den Radscheiben (Spurinnenmaß) egal sei, bist Du etwas auf dem Holzweg. Zumindest bei Trixweichen erfolgt die Führung in den Abzweig nicht außen durch die Schienen, sondern durch die Radlenker an der Radinnenseite. Deshalb hat Trix selbst für dieses Maß einen Wert von 11,6 mm bis 11,9 mm angegeben. Oberhalb von 12,2 mm ist absolut Schluß, weil sonst das gegenüber liegende Rad an die Spitze vom Herzstück schlägt. Probiere das einmal mit einem Radsatz auf einer Weiche aus. Genau deshalb laufen NEM- Radsätze nicht über unsere Weichen.
Also ist die Spurkranzstärke und damit das Spurinnenmaß entscheidend. Dazu kommt, daß TE- Räder eine breitere Lauffläche haben, als solche nach NEM. Bei Drehgestelloks fällt das kaum auf. Aber bei Dampfloks, bei denen mehrere Achsen steif im Rahmen liegen, kann es passieren, daß die mittleren Radsätze nicht mehr sauber auf den Schienen laufen. Sehr gründliche Umbauer, wie Thorsten Schlange verpassen beispielsweise einer P8 deshalb auf der mittleren Achse auch noch eine Laufflächenverbreiterung.
Wie viel Fräsarbeit manchmal nötig ist, sieht man am Drehgestell der V290 (bei der E50 ist es genau so): Das Drehgestell hat eine Breite von 12,1 mm. Damit eine Achse mit Spurinnenmaß von 11,9 mm noch mit etwas Spiel läuft, muß der Rahmen auf weniger als 11 mm gefräst werden. (siehe Bild E50):
Gruß
Heiko Mehnert
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Drehgestell beschliffen.jpg
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Beitragvon noels » 28.10.2007, 20:00

zusätzliches Bild:
hier von einer V290. Das geht nur, wenn genügend Material da ist.
Dateianhänge
drehgestell.jpg
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Beitragvon Roman Favero » 28.10.2007, 21:03

Lieber Heiko
wo du Recht hast, hast Du Recht.
Aber rechne mal, ich mache ja Spurkranzverbreiterungen aufs Rad, damit erreiche ich wenn ich Glück habe 4mm aus je 2mm dicken Spurkränzen. Zum Beispiel: 15,85 - 3,9 = 11.95 Bei diesem Beispiel würde ich ev. auf 15,80 gehen.
Zudem habe ich gesagt, dass es besser ist die Räder knapp einzustellen. Meist ist es sowieso ein Kompromiss, denn oft hat man noch Zahnräder die mit den Gegenrädern auch noch genügend Eingriff haben sollten. Wir sprechen also von den gleichen Massen.
Es gibt aber einige Loks bei denen man unmöglch 0,9 mm Luft fräsen kann. Es geht bis 0.5mm recht gut, Voraussetzung sind aber keine eiernden Räder und nur noch max 0,1mm Achsspiel. Man kann auch die eingepressten original Achslager um 1 bis 2 Zentel verschieben. Das half bei der EP5 recht gut.
Du hast Recht, die original TE Räder haben breitere Laufflächen, doch ausser auf Bogenweichen, hat das bei meinen Umbauten, aber auch den Hessschen Umbauten keine Probleme gegeben.
Bei den Bogenweichen liegt das Problem aber eher bei der fehlerhaften Konstruktion. An einer Stell ist der Abstand der Schienen einfach zu gross. Den korrigiere ich manchmal mit einer Schraube die ich aussen in die Schwellen mache und die von aussen gegen die Schiene drückt.
Roman
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