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Neue Lackierung

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Beitragvon noels » 04.01.2007, 11:03

Hallo Günther,
um Beschriftungsvarianten zu erhalten, bieten sich die alten Metall- Modelle, die man sowieso neu lackert, geradezu an. Bei dieser V100 paßt auch die Beschriftung in Epoche III nicht.
Also schleift man die alte Beschriftung ab. Wenn man es gut machen will, verspachtelt man die Schleifstelle.
Nach der Lackierung kann man Beschriftungssätze von Gaßner, Weinert, etc. verwenden.

Der amerikanische Hersteller Supercal bietet Folien an, die mit einem Tintenstrahler bedruckbar sind. Nach dem Druck werden sie versiegelt mit einem Spray.
Dann sind sie wie Naßschiebebilder von Gaßner, oder Kreye verwendbar.
Für den Druck muß man einen Drucker haben, der auch auf Normalpapier hohe Auflösungen schafft. Für Beschriftungen braucht man Größen von 2 -4 Punkt.
Nach meinen Erfahrungen geht das am besten mit guten HP- Modellen. So habe ich mir schon seit längerem Dampflokschilder gedruckt (Hintergrund schwarz, Schriftfarbe weiß) Wenn das mit der Naßschiebefolie gut funktioniert, ergeben sich natürlich ganz neue Möglichkeiten. Außerdem ist das erheblich billiger, als die fertigen Beschriftungssätze. Wenn ich das erste fertig gemacht habe, berichte ich darüber.
Gruß
Heiko
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Beitragvon irolke » 04.01.2007, 16:49

Hallo Günter

und alle anderen

ich nehme Revellfarben mit einer hellen Grundierung die sich auch für Zink und Alu eignet

den Blauton habe ich selber gemischt wie so viele Farben

für mich mache ich grade eine V100 in Verkersrot
also die Variante in Rot

der Lack ist mit Airbrush auf getragen
die Konturen und feinen hervor stehenden Schriften mache ich mit einem Pinsel

das ändern von Loknummern ist nicht ganz einfach da man die alte Nummer weg schleifen muss das mache ich nicht gerne denn dann muss ich die Fläche auch noch spachteln und nachschleifen es soll ja schön glatt sein
das ist bei der Größe und Platzverhältnisse eine schei.. arbeit
im augenbick habe ich im Keller eine V200 in arbeit die eine Blaue V200 von Imotranz werden soll
aber da kann ich auch noch nicht richtig was zu schreiben weil ich erst am Anfang bin
den Rest mit den Beschriftungen lest ihr bei Heiko
für einige Loks und Wagen habe ich extra bei Kreye mir Schiebebilder fertigen lassen
du zu muss man eine Menge Lehrgeld zahlen
und viele Experimente machen da zu hilft vielleicht auch noch eine Autolackiereausbildung um das mischen von den Farben zu beherschen
ich werde auch dieses Jahr wieder mit einigen Sachen in Dortmund und den Stammtisch der Region OS-MS-EL sein (der Termin steht noch nicht fest)
und Fragen zu beantworten so wie Muster zu zeigen

mfg Ingo
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Beitragvon TE lebt » 04.01.2007, 17:04

Danke für die Antwort, Ingo.

So ähnlich habe ich auch schon experimentiert. Bis ich solche Ergebnisse wie Du erreiche, muss ich aber noch ganz schön üben.
Über das Änden der Loknummern hat ja Heiko oben schon was geschrieben. Das ist in der Tat ziemlich aufwändig. Ich bin in diesem Punkt allerdings nicht pingelig. Über solche kleinen "Fehler" kann ich hinwegsehen.

Gruß Günther
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Beitragvon ratloser » 05.01.2007, 00:55

Hallo Ingo und an alle anderen,

ich habe auch bereits zwei V 100 in ocean-beige und verkehrsrot umlackiert. Allerdings haben mich dann die erhabenen Schriftzüge gestört, da sie einfach nicht passten. Für mich persönlich hat es sich nicht als so schwierig erwiesen, diese Schriften einfach wegzuschleifen und ggf. nachzuspachteln. Das Ergebnis war für mich dann einfach überzeugender. Ein Dremeleinsatz mit behutsamem Einsatz und Geduld schafft doch ganz ansehnliche Ergenisse. Und dann kann man sehr schön die Kreye-Schiebebilder aufbringen. Da die V100 inzwischen recht häufig günstig über eBay zu bekommen ist, sollte man sich ruhig einmal an das Abschleifen heranwagen.
Zu den Lackfarben: es gibt sehr viele Hersteller, die die Original-RAL-Farben anbieten, ohne daß man selber "rummischen" muß, sogar wasserverdünnbar und hervorragend mit Airbrush verwendbar.

Viele Grüße

Volker
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Beitragvon ratloser » 05.01.2007, 01:16

Nochmal etwas zur Lackierung:

es gibt ja von Weinert die sehr guten Supercryl-Farben. Wer sich bisher von einer Nutzung dieser Farben aufgrund der relativ teuren Verdünnung gescheut hat hier ein Tip: es handelt sich bei der Verdünnung um ganz simples Isopropanol. Kann man ganz günstig in der Apotheke bekommen. Im Verhältnis 1:1 kann man diesen sehr schnell trocknenden und sehr schön matt auftragenden Lack wunderbar mit einer Spritzpistole auftragen.

Gruß

Volker
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Beitragvon TE lebt » 05.01.2007, 13:42

Hallo Volker,

könntest Du mal solche Hersteller nennen, die RAL-Farben in Modellbaumengen anbieten? Ich habe nämlich da noch nichts gefunden.
Und: Wie gut halten die Actylfarben auf Metallgehäusen?

Gruß Günther
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 05.01.2007, 14:46

Guenther,

Das ist eine sehr gute Frage. Ich habe einige Trix/Roco-Wagen aus den siebziger Jahren, bei denen die Farbe entweder vergammelt ist, oder einfach zu dunkel. Wenn ich RAL6020 in Spraydosen finden koennte, waere ich in der Lage, diese Wagen neu zu spritzen und mit Gassnerbeschriftungen zu einem neuen Leben zu erwecken.

Ulrich
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Beitragvon TE lebt » 05.01.2007, 15:11

Hallo Ulrich,

RAL 6020 gibt es von Revell in seidenmatt, aber leider nur in den kleinen Dosen.
Aber sprühen könntest Du ja mit Airbrush. So teuer ist so ein Startset auch nicht. Es muss ja nicht gleich ein Kompressor sein, mit den Revell-Druckflaschen (Propan-Butan) funktioniert das auch ganz gut.

Gruß Günther
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Beitragvon ratloser » 05.01.2007, 15:31

Hallo Günther,

folgende Hersteller habe ich gefunden:

1. Revell: hat vereinzelt RAL-Farben im Angebot (u.a. auch 6020). Allerdings gehe ich nicht gerne mit diesen Farben um, weil sie sehr langsam trocknen, für mein Gefühl zu stark glänzen und es immer eine mittlere Sauerei beim Reinigen der Spritzgeräte gibt.

2. Supercryl von Weinert: ist meines Erachtens die beste Wahl. Von denen gibt es fast alle RAL-Farben, die Farbe trocknet innerhalb von Minuten, und das in einem unglaublich tollen Matt. Wenn man statt der Supercrylverdünnung Isopropanol verwendet, ist es auch nicht mehr so kostspielig.

3. Acrylfarbe von Oesling Modellbau: Vorteil dieser Farben ist die Wasserverdünnbarkeit. Gibt es in ALLEN RAL-Farbtönen, man braucht allerdings einen Kompressor, weil die Farbe etwas dicker ist. Und diese Farben trocknen auch sehr gut matt aus. Diesen Lack bekommt man übrigens bei Modellbahn Kreye und kostet dort ca. 4 EUR (30 ml).

Alle drei Varianten habe ich sowohl auf Plastik als auch auf Metall ausprobiert. Bei Metallgehäusen ist es einfach nur wichtig, zu grundieren, dann halten alle Farben.

Viele Grüße

Volker
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 05.01.2007, 15:32

Guenther,

Danke fuer den Tip.

Ulrich
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Beitragvon TE lebt » 05.01.2007, 16:01

Hallo Volker,

danke für Deine schnelle Antwort. Da ist das, was ich in diesem Forum schätze!
Kann man denn die Acrylfarben von Oesling nicht so weit verdünnen, dass man sie mit dem Revell Airbrush-Druckgas spritzen kann?

Gruß Günther
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Beitragvon ratloser » 05.01.2007, 17:31

Das kann man leider nicht so gut. Da das Wasser nicht so flüchtig ist wie z.B. Alkohol oder andere Verdünner, fliegen einem beim Spritzen dann dicke Wassertropfen auf das Modell. Wenn man geringer verdünnt und zu wenig Druck hat, kommen zu dicke Farbbrocken aus der Sprühpistole. Das sieht dann so aus wie bei meinem Erstversuch, eine BR 218 orientrot zu lackieren (übrigens auch mit der Revell-Druckgasflasche gemacht). Ich hab´s dann so gelassen, zum Fahren ist das dann noch irgendwie o.k.

Gruß

Volker
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neue lackierung

Beitragvon br200 » 05.01.2007, 17:43

guten abend.

wegen den ralfarben,versuche es mal bei dupli-color.

die haben sehr viele ralfarben auf ihrer website.

gruss br200
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Beitragvon noels » 05.01.2007, 17:48

Hallo Volker,
diese "Hammerschlaglackierung" hat doch auch etwas ;-)
Eine Frage: Welche Grundierung verwendest Du? Die, welche ich bisher kennen gelernt habe, arbeiten zu sehr als "Filler". Das heißt, sie füllen kleine Unebenheiten auf. Das ist in einigen Bereichen ja vielleicht ganz sinnvoll, für uns aber eher contraproduktiv. Wenn man die Trixgehäuse entfärbt hat sieht man, daß es oft schon eine tolle Detaillierung gibt. Da sollte der Farbauftrag möglichst wenig davon zu kleistern.
Deiner Meinung zur Qualität der Weinert- Farben kann ich nur zustimmen. Die kann man auf kleinen Flächen sogar mit dem Pinsel gut verarbeiten, weil sie sauber verläuft und kein Pinselstrich sichtbar bleibt, beispielsweise am Gestängeträger der Dampfloks
Gruß
Heiko Mehnert
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Weinert-Farben

Beitragvon TE lebt » 05.01.2007, 20:02

...grübel

Aber wo bekommt man die?
Die Website von Weinert ist nicht sehr informativ, ich konnte jedenfalls überhaupt nichts zu Farben finden und auch keinerlei Bezugsquellen.
Außerdem habe ich in irgendeinem anderen Forum (beim googeln nach diesem Thema) gelesen, dass Weinert keine Farben mehr anböte wegen irgendwelcher Probleme mit dem Vorlieferer (hab allerdings nicht drauf geachtet, von wann der Beitrag war).

Also weiter grübel...

Günther
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