Sali Zäme
Ich verwende seit längerem Acrylspraydosen verschiedener Hersteller. Man muss nur darauf achten, dass man nie Acryl- mit Kunstharzfarben zusammen verwendet.
Dupplicolor ist gut (aber ich kriege nicht alle Farbnummern in meinem Geschäft), Mipa aus Ebay ist auch gut, Belton RAL Spray verwende ich vor allem beim RAL 9007 Dunkelalu.
Schaut mal bei Ebay die Artikelnummer 180146950590 an, Ral-Farben bis zum Abwinken und in verschiedenen Glanzgraden.
Oder Dupplicolor:
http://www.dupli-color.de/webgate/WG_5_2.nsf/ContentByKey/MDTD-4Y2SCQ-DE-p
Je nach Lok kann man mit dem Glanzgrad variieren. Die V200 waren z.B. fast Hochglanz. Je nach dem wie nass oder trocken man spritzt ergibt sich auch ein anderer Glanz.
Zum Ablaugen verwende ich bei allen Metallgehäusen den Abfallverdünner der so im Laufe der Zeit vom Pinselwaschen und vom Spritzpistole waschen etc. herrührt. Zum Zweck der späteren Entsorgung in der Giftsammelstelle, giesse ich alles was brennbar und verdünnerähnlich ist in eine alte Flasche. Dieser schmutzige Verdünner ist eine Mischung von Ntroverdünner, Aceton, Autobenzin und Pinselwaschflüssigkeit. Diesen giesse ich in einen stabilen PE-Plastiksack und die Gehäuseteile dann in diese Sosse. Nach einem Tag nehme ich die Teile raus und wasche mit ganz wenig frischem Verdünner die kleinen Reste noch weg. Die Sosse kommt zurück in die Flasche und kann nach dem Absetzen der Feststoffe und Pigmente nochmals verwendet werden. Ev. könnte der Verdünner auch mal durch einen Filter/feines Tuch geleert werden. Bis jetz ist mit dieser Methode noch jeder Lack weggekommen.
Für helle Farben verwende ich weisse Grundierung von Dupplicolor bei Rot oder Grün nehme ich graue Grundierung.
Aus meiner Sicht ist eigentlich nicht das Lackieren das grösste Problem, sondern die Haftung auf dem verflixten Zink. Es würde mich interessieren wie Trix dabei vorgeht und was die als Haftgrund verwenden und wie sie den Zink vorbehandeln. Wir alle wissen ja, dass auch Trix bei gewissen Loks so ihre Probleme hatten, z.B. der Tender BR 42. Auch spezielle Haftgrundfarben sind da überfordert. Ich habe das letzte Mal einen anderen Weg versucht. Nach dem Entlacken habe ich die Lok zuerst im Ultraschallgerät gereinigt. Heraus kam ein glänzendes wie neu aussehendes Gehäuse. Nur auf dem polierten Metall hält sowieso nichts. Also legte ich das Gehäuse ganz kurz in eine Säure (gegen Kalk im Sanitärbereich). Die Säure greift bekanntlich Zink an und hinterlässt eine matte, leicht rauhe Oberfläche. Danach habe ich das Teil nochmals im Ultraschall mit etwas Spülmittel neutralisiert und gereinigt. Ich glaube dass die Farbe auf der matten Fläche nun wirklich besser hält.
viele Grüsse
Roman