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Testanlage - Was braucht's dazu?

Nicht technische Themen zu Trix-Express.

Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon PaTrix » 16.09.2013, 09:54

Hallo TRIX-Enthusiasten,

Hier kann das Thema für eine Testanlage gezielt diskutiert werden! :wink:

Folgende Fragen als Anregung:
- Was braucht's dazu?
- Wie gross müsste sie ausfallen?
- Wie muss sie gebaut sein?


Aus meiner Sicht müsste bspw. auch ein Oberleitungsbetrieb möglich sein! Wie jüngstes Beispiel zeigt und auch dasjenige mit der roten SBB Ae 6/6 Gotthardlok gezeigt hatte.

Bin gespannt auf die Anregungen und Beispiele. Kann sicher auch nützlich sein, falls Verantwortliche von Märklin/Trix hier mitlesen! :)

Mit TRIXigen Grüssen
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Peter Tümmel » 16.09.2013, 10:17

Hallo Patrick,

schau auf der NErFü-Homepage nach, da gibt es seit kurzem eine faltbare leicht zu tragende Testanlage die vieles von dem bereits hat was wir hier erörtern. Demnächst werden noch mehrere DKW in einen geraden Schienenstrang eingearbeitet, so dass Testfahrten auch im Kriechgang über mehrere DKW hintereinander möglich sein werden.
Was schlecht möglich ist bei dieser Anlage ist, die Realisierung von Oberleitungsbetrieb. Dies geht nicht da es nicht nur keine umlegbaren Masten gibt, man müsste auch bei jedem Aufbau den Fahrdraht entweder neu spannen oder aber neu einfädeln.

Gruß Peter
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon PaTrix » 16.09.2013, 10:23

Hallo Peter,
Peter Tümmel hat geschrieben:... schau auf der NErFü-Homepage nach, da gibt es seit kurzem eine faltbare leicht zu tragende Testanlage die vieles von dem bereits hat was wir hier erörtern. Demnächst werden noch mehrere DKW in einen geraden Schienenstrang eingearbeitet, so dass Testfahrten auch im Kriechgang über mehrere DKW hintereinander möglich sein werden.
Was schlecht möglich ist bei dieser Anlage ist, die Realisierung von Oberleitungsbetrieb. Dies geht nicht da es nicht nur keine umlegbaren Masten gibt, man müsste auch bei jedem Aufbau den Fahrdraht entweder neu spannen oder aber neu einfädeln. ...

Ich habe mich schon auf die neue Test-Anlage von NERFUE geachtet. Wie wär's mit einem Bild zur Anlage hier!? :shock:

Ahh, offensichtlich kann es auch Zielkonflikte geben: also Oberleitungsbetrieb contra mobile, faltbare Testanlage! Oder mit anderen Worten: Oberleitungsbetrieb eher nur für stationäre Anlagen!

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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Jan TE » 16.09.2013, 12:13

Was mann jedenfalls an eine Teststrecke nicht vergessen sollte, sind die Impulskontakte, weil die etwas über den Mittelleiter ragen.
Dies sollte mann übrigens auch nicht vergessen bei Testfahrten der Umbauloks mit Skischleifern.(Spielraum) :wink:

Grüsse, Jan

PS: Bild Testanlage: hier (Frage: Reicht das?)
Siehe auch Video dazu.
Und ist die Anlage Analog/Digital umschaltbar?
Zuletzt geändert von Jan TE am 16.09.2013, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Peter Tümmel » 16.09.2013, 13:51

Hallo Jan,

Was mann jedenfalls an eine Teststrecke nicht vergessen sollte, sind die Impulskontakte, weil die etwas über den Mittelleiter ragen.
Dies sollte mann übrigens auch nicht vergessen bei Testfahrten der Umbauloks mit Skischleifern.(Spielraum) :wink:


- Impulskontakte haben wir nicht drin aber Entkuppler, eventuell reicht das ja
- digital umschaltbar nicht, aber jederzeit kann man eine Digitalzentrale anschliessen.
- auch wurde ganz bewußt auf ein aufwendiges Stellpult verzichtet um:
# das Gewicht so klein wie möglich zu halten und
# um den Schaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten

Gruß Peter

P.S.
Ein Bild im zusammengeklappten Zustand wird es voraussichtlich erst beim nächsten Stammtisch geben.
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon TE lebt » 16.09.2013, 15:28

Als einer der Initiatoren der NERFÜ-Testanlage muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Peters Idee mit mehreren DKW hintereinander hat Hand und Fuß. (Das lässt sich auch bei unserer Anlage noch realisieren, wenn man die Weichen ohne abzweigende Gleise einbaut. Man kann dann halt nur in gerader Richtung drüber fahren.)

Eine Oberleitung halte ich für verzichtbar. Wenn eine Lok bei Stromabnahme von den Schienen einwandfrei fährt und die Dachstromabnehmer richtig angeschlossen sind - was sich mit einem simplen Durchgangsprüfer feststellen lässt - sollte es auch beim Oberleitungsbetrieb keine Probleme geben. Es sei denn, die Oberleitung ist nicht sauber verbaut.

Wenn man einen Impulskontakt einbaut, müsste dieser aber auch eine elektrische Funktion haben, damit man sieht, ob er einen ausreichenden Impuls liefert. Hier befürchte ich nämlich ein grundsätzliches Problem, wenn die Lok nur über einen Schischleifer verfügt, egal wie lang der ist! Zur rein mechanischen Überprüfung, ob ein Fahrzeug über eine Erhöhung im Mittelleiter kommt, genügt, wie Peter schon schrieb, das Entkupplungsgleis. Und deswegen ist es auch eingebaut.

Bilder unserer Testanlage gibt es etliche auf NERFÜ, die muss ich hier nicht auch noch einstellen. Wenn jemand unbedingt ein Foto von der zusammengelegten Anlage haben möchte kann er mir Bescheid geben, dann mach ich eines.

Viele Grüße

Günther
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Jan TE » 16.09.2013, 17:02

Hallo Günther,

Mann könnte doch den Impulskontakt mit den Mittelleiter verbinden, sogar mit eine Prüflampe oder Led dazwischen so dass mann sehen kann ob's funktioniert. (überfahrbarheit und elektrisch)
Übrigens halte ich die Idee der Testanlage für lobenswert.

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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon TE lebt » 16.09.2013, 18:10

Hallo Jan,

wenn Du den Impulskontakt mit dem Mittelleiter verbindest kannst Du ihn gleich weglassen. :)
Schließlich soll eine Lok beim drüberfahren genau das tun!
Nein, man müsste einen richtigen Stromkreis zur Betätigung eines Magnetartikels wie Weiche oder Relais herstellen, um zu sehen, ob der Impuls auch von der Länge her ausreicht so etwas zu schalten. Wenn der Kontakt nur für den Bruchteil einer Sekunde bestehen würde könnte man damit keine Weiche stellen.

Viele Grüße

Günther
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Jan TE » 16.09.2013, 20:35

Da hast du auch wieder recht, Günther.
:oops:
Dann muss man eben zwei Impulskontakte einbauen und eine (evt. separaten ) Weiche damit bedienen.
Wenn die Anlage auch als Vorfuhranlage benutzt wird, kann mann damit auch die Zuschauer begeistern.

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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon noels » 16.09.2013, 20:50

Hallo zusammen,
das geht ja noch recht ungeordnet zu :wink:
Wenn wir mit Testkriterien Mä/Trix und auch uns selbst (bei Umbauten) Hilfestellung geben wollen, müssen wir das in einem Katalog zusammenfassen. Aber natürlich kann man auch erst einmal Stichpunkte sammeln und diese nachher strukturieren und gewichten.
Auch der Gewichtung kommt eine gewisse Bedeutung zu. So sagt Günther, daß ihm der Oberleitungstest relativ unwichtig ist, dafür aber der Test der Impulskontakte. Für mich wäre es umgekehrt. So ist mir die Helvetia 03 im Oberleitungsbetrieb auf den Zwirn gegangen, andererseits verwende ich keine Impulskontakte, sondern würde sie durch modernere Formen ersetzen. Das ist nur ein Beispiel, wie eigene Vorlieben den Blickwinkel einengen.
Ein Vorschlag: Ein möglicher Weg wäre, die Forderungen zu priorisieren. Beispiel: Alle Weichenkombinationen und R1 sind unumgänglich. Die Störungsfreiheit von Oberleitungsbetrieb und Impulskontakten wären sekundär. EMS- Tauglichkeit könnte man tertiär einordnen. Ist aber nur ein Vorschlag.
Ein Punkt der mir wichtig wäre: Absolut saubere Trennung der drei primären Stromkreise. Bei reinem Analogbetrieb ist das nicht so wichtig. Wenn man aber auch digital fährt, ist es sehr lästig, wenn es immer wieder Überschläge von einem auf den anderen Stromkreis gibt. Zur Prüfung genügt eine simple Lampe.

Der Irrglaube, daß eingehende Tests nicht nötig wären, ist weit verbreitet. Auch die Frickes mußte ich vor ein paar Jahren erst einmal aufklären, daß Wurstspurkränze allein nicht reichen. Sie hatten auch keine Testanlage und waren etwas irritiert, daß ihr erster Versuch mit der V290 an der ersten Weiche meiner Anlage zu Ende war.

Was sind die Kostenfaktoren, die Märklin von ordentlichen Tests abgehalten haben?
- Material? Kinkerlitzchen. Ein guter Schreibtischstuhl kostet mehr
- Platz? Eine Klappanlage ist gar nicht nötig. Es gibt sogar noch Mobahändler, welche die nötigen Gleise in ihre Test- und Vorführanlage integriert haben.
- Zeit und Fachwissen? Das dürfte das größte Problem sein. Hier können wir Hilfestellung anbieten. Wenn wir das, was nötig ist, präzise dokumentieren können, könnten wir das sogar direkt anbieten. Zumindest können wir das Märklin anbieten, wenn wir ein presentables Ergebnis haben.
VG
Heiko
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Jan TE » 17.09.2013, 09:42

Also, ich denke dass wir uns einig sind, das zur Prüfung von Loks (Neu/Umbau) ein gerades Gleis dazu nicht ausreicht um somit nur ein Funktionstest zu machen.
Also eine Testanlage ist dagegen ein "Muss".
Immerhin kann mann sehen im Videolink von PaTrix das Märklin dass macht in Spur Z.
Warum den nicht auch in H0?
Gerade Märklin und Trix Express sind System-bedingte H0 grössen, mit spezifisches Gleis- und Weichenmaterial und Hauseigene Utisilien wie z.B. Impulskontakte.
Und eigenes Rad-Gleissystem.
Mann sollte deshalb auch nicht nach eigenbedarf aber im algemeinen denken.
Deshalb ist es ein "Muss" sowas ein zu bauen in eine Testanlage.
Selber fahren bei mir keine Elloks, mangels Oberleitung.

Aber deshalb bin ich nicht gegen eine Testanlage für Oberleitungloks.
Eher denke ich an eine separate Testanlage mit gerade und bogen Gleismaterial mit Oberleitungsmaterial von verschiedene Hersteller.
Soweit mir bekannt git es von Trix/Märklin kein Hauseigenes Oberleitungsystem.

Da ich nur vor sehr langer Zeit mit Oberleitungsbetrieb (Vollmer)ein wenig erfahrung gemacht habe, überlasse ich dieses Oberleitungsthema in sachen Testanlage gerne an Erfahrungssachkundige wie mann am besten die Oberleitungsfunktion bei Elloks testen kann.

Für Dampf- und Dieselloks ist eine Testanlage mit Oberleitung ja nicht notwendig, auch nicht bei Elloks wenn mann einen "Dummyoberleitung" benutzt.

V.G., Jan
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon PaTrix » 17.09.2013, 16:21

Hallo allerseits,

Ich bin grundsätzlich begeistert, wie die Meinungen zum Thema eintreffen. Herzlichen Dank an alle, die schon dazu beigetragen haben. Weitere Anregungen sind noch immer willkommen!

Allerdings bin ich auch froh, dass Heiko den "roten" Faden dort aufnimmt, wo ich eigentlich mit meinen offenen Fragen (siehe oben) hin wollte! Auch, dass er nochmals klärende Hinweise gibt, wie zu verfahren wäre, damit wir zu einem Katalog kommen könnten, gehört dazu! :wink:

noels hat geschrieben:... Wenn wir mit Testkriterien Mä/Trix und auch uns selbst (bei Umbauten) Hilfestellung geben wollen, müssen wir das in einem Katalog zusammenfassen. Aber natürlich kann man auch erst einmal Stichpunkte sammeln und diese nachher strukturieren und gewichten.
Auch der Gewichtung kommt eine gewisse Bedeutung zu. ...

Eine zielführende Vorgehensweise (Prozess) kann sein, wenn folgende Schritte in Reihenfolge beachtet werden: (1) Fakten erheben bzw. Ideen haben(!), (2) Fakten analysieren, (3) Fakten "kritisch würdigen" und Ziele revidieren bzw. Zielkonflikte eliminieren, (4) eine Lösung entwerfen, (5) Lösungen gewichten, bewerten und auswählen! Dies kann auch die Strukturen bringen, die wir benötigen!

Ich habe jetzt mal die Fakten, die bisher genannt wurden, in einem solchen Katalog - man könnte auch sagen: einer Matrix bzw. einer Art "morphologischem Kasten" - zusammengefasst. Hier der Entwurf: :shock:
TE_Testanlagen_Kriterien_Entwurf.pdf
(84.33 KiB) 163-mal heruntergeladen

Dieser Katalog soll weiteren Denkanstoss geben und wartet auf Ergänzungen! 8)

Noch ein Wort an die NErFü-Enthusiasten:
Es ist wertvoll, dass die bestehende Testanlage von NErFü als Beispiel erwähnt wird. Doch diese Testanlage ist schon eine fertige Lösung! Es geht jetzt auch nicht darum, diese Testanlage zu hinterfragen oder es ist auch nicht notwendig, die gewählte Lösung zu rechtfertigen. Es ist einfach eine gewählte und umgesetzte Lösung. Punkt! Diese gefällt, weil sie flexibel ist, dies zeigt auch das Beispiel für die geplante Erweiterung mit mehreren DKWs. :wink:

Damit sind wir wieder beim anderen Punkt:
Es geht um die Kriterien, die zu schaffen sind, und die später einmal in einer Lösung mit einem noch zu bestimmenden Umfang vorhanden sein müssten.

Im Katalog kann für das weitere Vorgehen (Lösungssuche) durch Ankreuzen in einem Schnittpunkt, bestimmt werden, ob dieses Kriterium/Element dazugehören soll oder nicht. Da wird dann die "kritische Würdigung" fällig werden!

Zur Veranschaulichung habe ich mir auch erlaubt, die Testanlage von NErFü als Beispiel für die gewählte Lösung abzubilden. Es wird damit aber auch transparent gemacht, welche Kriterien bewusst gewählt wurden und welche - aus welchen Gründen auch immer - weggelassen wurden. Doch wie gesagt, die Beurteilung der NErFü-Testanlage steht nicht im Vordergrund.

Es geht darum zu bestimmen, was wir als TE-Enthusiasten meinen, was in einer Testanlage überhaupt zwingend enthalten sein sollte! Noch bin ich guter Hoffnung, dass dies hier mittels Diskussion gelingen kann! :)

Mit TRIXigen Grüssen
PaTrix

P.S.: Neue Anregungen, Ideen, Ergänzungen zu bestehenden Kriterien werde ich gerne in den Katalog einbauen. Zur Erinnerung: "kritische Würdigung" folgt erst später!!
:D 8) :P
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Peter Tümmel » 17.09.2013, 17:23

Hallo Patrick,

bei deinem PDF-Entwurf hat sich ein Fehler eingeschlichen.
Bei Punkt 1.2.2 muss es heißen Steigung 3% in der Geraden und nicht 1,5%,
bei Punkt 1.2.4 muss es heißen Steigung 3% im Bogen und nicht 1,5%.
Des weiteren fehlt die Angabe bei Bogen ob Radius 1 oder Radius 2.
Auch würde ich beide Bögen nehmen also Radius 1 und Radius 2

Gruß Peter
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon noels » 17.09.2013, 18:15

Moin Patrick, Peter,
erst einmal Chapeau und Dank für die Fleißarbeit. Eigentlich fehlt nichts... jedenfalls fällt mir nicht mehr ein.
Zu den Bögen: Hier sehe ich keine Notwendigkeit zu näherer Spezifikation- R1 ist zwingend, weil wir nur diese Weichen haben. Was durch R1 problemlos geht, wird auch nicht im R2 entgleisen.
Bei einer Testanlage, die rationell sein soll, kann man den S- Bogen natürlich mit Weichen kombinieren. Was durch wechselnde 30 Grad Abzweige geht, wird es auch bei den Standartbögen machen.
Die Anlagenform (Punkt 5) sollte keinen Einfluß auf den Funktionstest haben.
Zu EMS: Sorry, aber diesbezüglich noch mit Forderungen an Märklin heran zu treten, ist imho illusorisch. Neukonstruktionen haben ein Schnittstelle für aktuelle Decoder - Punktum. Mehr als einen Brückenstecker und einen ordentlichen Analogbetrieb wird es ab Werk nicht geben.
Verschiedene Decoder testen? Märklin wird sich nur auch die eigenen Decoder konzentrieren. Für mich ist das legitim. NEM- Fahrer bekommen auch nicht mehr geboten.

Für NEM- Fahrer gibt es auch Einschränkungen. So werden beispielsweise nicht alle Fahrzeuge für den kleinsten Radius angeboten. Beim R1 kann es für uns keinen Kompromiss geben wegen unserer Weichen. Aber eventuell müssen wir Einschränkungen bei Impulskontakten, oder Entkupplungsgleisen hinnehmen. Wenn das getestet und bekannt gegeben wird, wäre das für mich auch akzeptabel. Aber das kann man natürlich anders sehen.

VG
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Re: Testanlage - Was braucht's dazu?

Beitragvon Jan TE » 17.09.2013, 20:59

Hallo Heiko, (Mal anders gesehen):
Vielleicht reagiere ich hier etwas impulsiev, aber ich habe in meine Anlage in etwa 26 Inpulskontakte.
Wenn ich die nicht mehr nutzen kann im Zukunft bei neue modelle in TE-ausführung habe ich ein Problem.
Zudem habe ich drei verschiedene Stellwerke, also an drei stellen.
Wie soll ich dass alles um Himmelswillen ohne die Impulskontakte bedienen?
Die Stellwerke stehen auch nicht neben einander, so dass ich auch nicht mit ein Burostuhl auf Räder von ein Stellpult zum anderen rasen kann.

Stell dir mal ein Podium vor mit drei Flügel (Piano), wobei die jeder in eine Ecke stehen.
Und dann gibt es nur ein Musiker die alle drei Flügeln bespielen soll.
Dass kann doch nicht angehen? :?
Diese Musiker landet innerhalb eine halbe Stunde im Landeskrankenhaus oder beim Psycho. :shock:

Deshalb möchte ich nicht auf Impulskontakte verzichten. :!:

V.G.,

Jan

@ PaTrix,

Alle achtung vor dem PDF.
Auch hier gilt mein Plädojer in sachen Impulskontakte. (Siehe oben)

Zu Mittelschleifern: Bei die Lokmodelle wo es geht)* könnte Márklin/Trix ruhig die Skischleifern verwenden, dass ist imho auch rationeller in der entwurf/produktion/montage.
)* Dabei kann mann ggf. zurückgreifen auf erfahrungen mit Umbauloks.
Die I.G. kann hier ihr Wissen und Können anbieten.

EMS: Muss ich Heiko recht geben, dass ist für Trix/Márklin ein Nummer zuviel.
Edoch, und dass ist was für Tüftler, vielleicht kann mann die EMS-Regler mittels ein "DCC Umwandlerbaustein", die noch erfunden werden muss, weiter benutzen in die Digitale Modelleisenbahnwelt.
Als nostalgisches Andenken an der Zeit wo Trix damals sehr Fortschrittlich war.

V.G., Jan
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