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Umbau auf Riemenantrieb

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Riemenantrieb für Dampfloks

Beitragvon Bernd Tauert » 26.07.2007, 22:54

Hallo Express`ler,
in Mijdrecht 2005 habe ich einen Riemenantrieb mit Mabuchi Motor für Dampfloks vorgestellt. Diese Lok fahre ich seit dieser Zeit auf meiner Anlage. Im Moment baue ich zwar an einer Neuen Anlage aber auf Ausstellungen habe ich den Riemenantrieb immer auf meinen Rollenrüfständen vorgeführt.
Der Umbauvorschlag von Michael Moschek baut auf meinen Umbau auf und ist in der Reduzierung des Untersetzungsverhältniss weitergehend. Ich werde das natürlich selber einmal ausprobieren. Ergebniss sollte sein ob eine zusätzliche Lagerung für die untere Riemenscheibe benötigt wird oder ob eine einfachere Lösung möglich ist.
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Riemenantrieb

Beitragvon Bernd Tauert » 29.07.2007, 20:40

Hallo Express´ler,
einige Mail Nachfragen zum Riemenantrieb an Dampflok's habe ich erhalten.
Im Anhang ist ein Foto mit etwas mehr Detail Darstellung. Die Regelbarkeit des Mabuchi Motors ist bei weitem besser als der alte Trix Perma Motor. Die Reduzierung der Endgeschwindigkeit ist ausreichend. Wenn mann allerdings Schleichgang bevorzugt könnte man die untere Riemenscheibe etwas größer machen. Eine Freimachung ist dann allerdings dann notwendig. Eine neue Lagerstelle ist dann nicht notwendig.
Im November in Dortmund werde ich eine BR01 oder BR18 vorführen können.
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Riemenantrieb bei Trix BR 01 / BR 18

Beitragvon miximaxi » 30.07.2007, 19:23

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Zuletzt geändert von miximaxi am 10.02.2009, 17:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Mechanik-Freak » 30.07.2007, 21:52

Zitat:
P.S.
Zur Übersetzungserhöhung könnte man statt der serienmäßigen 4-gängigen Schnecken auf der Schneckenwelle auch 2- oder 1-gängige Schnecken verwenden, aber dann würde man auch die dazu passenden Schneckenräder auf den Radachsen benötigen bzw. montieren und justieren müssen und das würde die meisten Umbauer wohl doch überfordern, abgesehen vom Beschaffungsproblem der entsprechenden, passenden Teile.

... und genau das ist es, was ich bei dem Umbau gemacht habe.
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BR 18 mit Riemenantrieb u. höherer Übersetzung

Beitragvon miximaxi » 31.07.2007, 07:44

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ELD

Beitragvon rei » 01.08.2007, 16:55

Hallo
Ich habe vor einiger Zeit begonnen einen ELD Triebwagen auf Riemenantrieb umzurüsten.
Nachdem ich mit Bernd Tauert die richtige Grösse der Riemenscheiben getestet habe kann ich jetzt Vollzug melden.
Das Modell läuft SAHNEMÄSSIG. Natürlich hat es auch einen Mabuchi Motor und einen DCC Decoder.
Ich fahre ihn dreiteilig auf meiner Anlage über die engsten Radien. Alles kein Problem, da die untere Riemenscheibe etwas verkleinert wurde. Anfangs schleifte sie in den engen Kurven am Gehäuse. Offensichtlich scheint es da Platzmässig bei einzelnen Modellen wie ELD oder VT 08 Unterschiede zu geben.
Einen Vorteil brachte die Grössenveränderung allerdings doch: Die Geschwindigkeit ist jetzt absolut vorbildgerecht.
Zusätzlich habe ich dem Motorwagen noch ein zusätzliches Schleiferpaar verpasst, was zu noch besserer Betriebssicherheit beiträgt.
Bilder und einen ausführlichen Bericht demnächst auf unserer Homepage. Premiere des ELD ist in Geldermalsen, wo auch ein paar Kurzfilme gedreht werden. Einige Stammtischfreunde haben ihn in Jülich schon fahren gesehen und waren recht angetan.
Bis denn
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Getriebeumbau

Beitragvon Peter Hess » 03.08.2007, 08:55

Einbau einer Getriebestufe - Doppelzahnrad
Unter Verwendung von: Zahnrad Motor 10 Z M 0,4 -
Doppelzahnrad 25 Z M0,4/15 Z M0,5 und untere Getriebewelle 20 Z M0,5 erreicht man eine Untersetzung von 1:3,33
Auch ein Riemenantrieb zwischen Motor und einem kombinierten Riemen-/Zahnrad wäre denkbar.
Dadurch erübrigt sich der Umbau der Schneckenräder (das wäre für die meisten eh zu schwierig)
Damit dürfte jede BR 18 langsam genug werden. Die Abbildung zeigt eine BR 18 mit Faulhabermotor. Auch der Mabuchi Motor mit Schwungscheibe ist problemlos zu verwenden. Der Umbau mit Doppelzahnrädern ist auch für alle Drehgestell-Loks anwendbar. Zahnräder gibts bei Modellbau Hüttl. Vielleicht können wir Herrn Tauert begeistern solche Umbausätze anzubieten. Falls jemand Anbieter von Zahnrädern Modul 0,4 in Zwischengrössen kennt (wie ehemals Verbeck), bitte ich um Nachricht.
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Beitragvon Mechanik-Freak » 03.08.2007, 13:15

So schwierig ist das gar nicht, die Schnecken zu tauschen. Ich habe zweigängige Schnecken gedreht und auf einer Stahlachse befestigt. Fehlt nur noch die Riemenscheibe. Die Zahnräder auf den Achsen brauchen dabei nicht getauscht zu werden.
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Beitragvon noels » 05.08.2007, 11:33

hallo mechanik-freak,
mit zweigängigen Schnecken auf Schneckenrädern, die für viergängige Schnecken gemacht sind, wäre ich etwas vorsichtig. Sollte die Steigung nicht zueinander passen, hat das auf Dauer fatale Folgen.
Du schreibst: "Das ist gar nicht so schwierig....."
Die wenigsten Modellbahner haben eine Drehbank und damit die Möglichkeit, sich Schnecken zu drehen, glaube ich.
Für die meisten dürfte der Lösungsansatz von Peter Hess, eine weitere Getriebestufe einzusetzen, wohl der einfachere Weg sein.
Einiges an Zahnrädern findet man bei Lemo-Solar. Allerdings habe ich jetzt noch nicht nach passenden gesucht.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Mechanik-Freak » 05.08.2007, 21:37

Hallo Heiko (noels),
mit "nicht so schwierig... " meinte ich auch nicht die Herstellung der Schnecken oder der Achse. Es ist mir schon klar, daß nicht jeder die Maschinen hat um sich die Teile selber zu fertigen. Mit einer fertigen Achse, wie ich sie auf dem Dateianhang gezeigt habe, wäre der Umbau aber wirklich nicht das Problem.
Langes Testen und Probieren hat mir gezeigt, daß die (sicher vorhandenen) Unterschiede der Steigung nicht so problematisch sind. Bei einer eingängigen Schnecke hatte ich deutliche Schleifgeräusche im Getriebe und das ganze lief auch recht schwergängig. Deshalb hatte ich diese Lösung schnell verworfen, obwohl sie mir den größeren Spielraum bei der Dimensionierung der Riemenscheiben gelassen hätte. Durch den Wechsel auf 2-gängige Schnecken ist das Problem weg. (Beim Umbau einer z.B. BR24/Br80 auf den Mabuchi-Motor mit eingängiger Schnecke und der Verwendng des Original-Zahnrades besteht ja das gleiche Verhältnis - und es funktioniert.)
Trotzdem ist das jetzt noch nicht der Weisheit letzter Schluss, noch bin ich beim Ausprobieren. Schließlich hätte ich auch nichts davon, wenn ich durch einen vorschnellen Umbau meine Loks ruinieren würde.

Die Lösung von Herrn Hess ist sicherlich der einfachere Weg, keine Frage, aber es besteht nach wie vor das Problem der gerade verzahnten Zahnräder, die nun mal Geräusche entwickeln. Das läßt sich nicht abstellen. Ich versuche nur die Zahnräder zu umgehen, aus o.g. Punkt. Ob das letztendlich von dem Erfolg gekrönt ist, den ich mir vorstelle -(wenigstens annähernd) gleiche Fahreigenschaften, wie mit dem OriginalGetriebe und Mabuchi- wird sich zeigen. Ich arbeite daran....

Gruß, Mechanik-Freak
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Beitragvon noels » 06.08.2007, 08:12

Hallo,
Du hast recht, bei den BR24/64, V36... mit eingängiger Schnecke ist es ähnlich. Allerdings scheinen die Schneckenräder aus Kunststoff etwas toleranter, als die aus Metall zu sein. Habe Dir ja schon geschrieben, daß es für die eingängige Schnecke ein neues Schneckenrad gibt, wenn Du das einmal probieren möchtest.
Eins würde mich interessieren: Hast die eine so umgerüstete BR01/18 schon einmal mit 5 -6 Schnellzugwagen, am besten mit Schleifern für die Beleuchtung, über 30 Minuten, oder länger, laufen lassen? Besonders die älteren D- Zug Wagen mit Polyamid- Rädern sind ganz schön schwergängig. Bevor ich mich an eine solche Umrüstung setzen würde, wüßte ich gern, ob der Riemen das aushält. Meine Anlage hat das zwar nicht, aber bei vielen müßte solch ein Zug dabei auch noch Steigungen überwinden. Für eine Lok, die ich auch optisch schon verfeinert habe, würde mich das interessieren. Aber wenn sie bei der Belastung dann (zwar leise) verreckt, wäre das weniger schön.
Gruß
Heiko Mehnert
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Beitragvon Mechanik-Freak » 06.08.2007, 16:47

Eins würde mich interessieren: Hast die eine so umgerüstete BR01/18 schon einmal mit 5 -6 Schnellzugwagen, am besten mit Schleifern für die Beleuchtung, über 30 Minuten, oder länger, laufen lassen?

Bis jetzt habe ich nur die Lok alleine auf dem Testkreis ausprobiert. Ca. 1 Stunde ohne Anhänger hat der Riemen durchgehalten. Wie ich dir ja geschrieben habe sind das jetzt sehr stabile Hydraulik-O-Ringe, die ich da verwende, keine Baumarkt-Ware. Die hielten auf Dauer der Spannung nicht Stand. Das hatte ich schon bei meinem ersten Umbau der BR01 bemerkt. Da sind mir kurz hintereinander 2 Riemen gerissen (mag aber auch am Kontakt mit Fett gelegen haben). Seit ich ihr einen der neuen Riemen spendiert habe läuft sie ohne Probleme. In den nächsten Tage werde ich einen ausgiebigen Testlauf mit der BR18 durchführen - mit Anhängern.
Mal sehen was der Riemen und die Zahnräder/Schnecken dazu sagen werden.

Gruß,
Michael Morscheck
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Mabuchi Motor

Beitragvon Hahnpc » 09.08.2007, 15:50

Hallo Trixfreunde,

habe einen Dauertest mit einem Mabuchi Motor in einer V 36 durchgeführt.
Der V 36 wurde ein Reinigungstankwagen (164 Gramm) angehängt, um die Last zu erhöhen wurde die Filzplatte mit feinem Schmiergelpapier ausgestattet, der Wagen konnte im "Todeskreis" von der V 36 nur mit "Volldampf" vernüftig gezogen werden.
Die arme Lok hat OHNE Wartung 156 Stunden lang ihre Runden gedreht, dann blieb sie stehen. Der Trix Mechanik fehlte ausser etwas Oel nichts, aber der Mabuchi war defekt, nach dem öffnen des Motors war der Defekt schnell gefunden, der Motor hatte nach dieser Behandlung keine Bürsten mehr.

Na ja... wer läßt schon seine Loks so lange fahren?
Verwende Mabuchi Motoren in allen VT 75 (ohne Schwungmasse) und VT 98 sowie im VT 08, in einigen BR 01/18 und dank längerer Schnecken (von B. Tauert) auch in 2 V 36 und einer BR 80 (EMS Loks).

Bei normalen Betrieb gab es bis Heute KEINE Ausfälle, bin also mit den Motoren (auch Preis) sehr zufrieden.

Werde auch Stück für Stück weitere Loks darauf umrüsten.

Besonders bei EMS Betrieb zeigt der Mabuchi seine Stärken.
Hahnpc
 
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Beitragvon Dietmar » 09.08.2007, 17:51

Original von Hahnpc
Hallo Trixfreunde,

habe einen Dauertest mit einem Mabuchi Motor in einer V 36 durchgeführt.
Der V 36 wurde ein Reinigungstankwagen (164 Gramm) angehängt, um die Last zu erhöhen wurde die Filzplatte mit feinem Schmiergelpapier ausgestattet, der Wagen konnte im "Todeskreis" von der V 36 nur mit "Volldampf" vernüftig gezogen werden.
Die arme Lok hat OHNE Wartung 156 Stunden lang ihre Runden gedreht, dann blieb sie stehen. Der Trix Mechanik fehlte ausser etwas Oel nichts, aber der Mabuchi war defekt, nach dem öffnen des Motors war der Defekt schnell gefunden, der Motor hatte nach dieser Behandlung keine Bürsten mehr.

Na ja... wer läßt schon seine Loks so lange fahren?


Bei normalen Betrieb gab es bis Heute KEINE Ausfälle, bin also mit den Motoren (auch Preis) sehr zufrieden.



Hallo Hahnpc
Nun ja, bei 10 min. Fahrt pro Tag währe der Motor nach 2,5 Jahren Platt, nicht wirklich lange oder? Bei einer Lieblingslok kommen die schnell zusammen.

Was heißt normaler Betrieb? Der ist doch sicher bei jedem anders, da wäre eine genaue Angabe schon hilfreich.
Grüße
Dietmar
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Beitragvon Hahnpc » 10.08.2007, 14:32

Hallo Dietmar,

na ja gute Frage was ist normaler Betrieb?

Also bei mir heist das 14 Loks sind im Einsatz, davon laufen immer 2 (Streckenlänge ca. 21 Meter), die Strecke ab, dann zurück zu 2 Schattenbahnhöfen und schicken dort den nächsten Zug auf die Reise. 3 Züge (mit EMS) fahren als Schikane "dazwischen" damit etwas Aktion ist :-).
Gespielt wird etwa 3 Tage pro Woche (inkl. Wochenende) meist so 2-3 Stunden (manchmal auch mehr).
Wartung erfolgt immer wenn eine Lok wegen abgenutzter Schleifer anfängt zu "stottern", dann wird sie durch eine andere ersetzt und die "Stotterlok" wird gewartet (Schleifer, Oil etc)
In diesem Betrieb ist noch kein Mabuche ausgefallen, auch fahren die Loks im "normal Betrieb" nicht mit Volldampf, meist mit Trix Trafo Stellung 5-6 (Blechtrafo). Verwende zwar Titan Trafos aber der Wert 5-6 entspricht der Fahrspannung mit Last (2 Loks) von 8-9 Volt.

Es kann aber auch sein das ich am basteln bin, dann wird der Zugbetrieb so eingestellt das man auch weggehen kann, dann können die Züge auch mal 3 Stunden ohne Aufsicht fahren, aber das ist nicht die Regel.

Bin also kein Vitrinen Sammler sondern "Fahrer" :-)

Gruß

Bernd Hahn
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