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Interessengemeinschaft Trix-Express

Weichen - eine Zusammenfassung

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 13.10.2005, 22:39

Die Details des Umbaus einer Fleischmannweihe findet Ihr unter dem Thema "Trix Express Gleise". Haette ich eigentlch hier ablegen sollen.
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Fleischmann Schnellfahrweiche

Beitragvon Ulrich Albrecht » 20.10.2005, 18:11

Unter "Trix Express Gleise" habe ich beschrieben, wie man eine Fleischmann Schnellfahrweiche in eine Universalweiche umbauen kann. Die Weiche ist es jetzt in die Anlage eingebaut, und es klappt perfekt.

Einen kleinen Nachtrag zur Umbauanleitung moechte ich noch geben. Es mag noetig sein, die Weichenzungen an der Spitze etwas nach innen zu biegen (Bruchteile eines mm). Dies verhindert, dass die Innenseite der Raeder anstoesst, wenn die Zunge nicht angeliegt. Dies ist jedoch nur noetig, wenn eine Lok ein Problem hat. Meine 24 ist vor dem Justieren nicht angestossen, meine 64 mit fast dem gleichen Fahrwerk tat es jedoch. Nach dem Justieren hat keine Lok ein Problem, sogar meine 42 laeuft rueckwaerts ohne Probleme durch die Weiche! Es scheint mir, dass das Problem in der ungenauen Masseinhaltung bei Trix liegt.

Mit trixlichen Gruessen,

Ulrich
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Universalweiche

Beitragvon Peter Hess » 28.10.2005, 21:20

Werde in Dortmund eine Universalweiche mit beweglichem Herzstück auf Basis der TRIX EXPRESS Weiche zeigen. Herzstück und Steuerungsteile sind sofort lieferbar.
Peter Hess
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Universalweiche.JPG
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 28.10.2005, 22:38

Peter,

Super Idee. Obwohl das gleiche Prinzip, ist Deine Loesung noch einfacher als mein Fleischmann-weichenumbau. Da ich in Amerika wohne, kann ich leider nicht nach Dortmund kommen, um mir das gute Stueck anzusehen. Was sind die Kosten pro Weiche?
Ich wuerde so um die 6-10 benoetigen.

Ulrich
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Wichenumbau mit beweglichem Herzstück

Beitragvon Frank Bertram » 31.10.2005, 10:07

Hallo Peter,

herzlichen Dank für Deine Weiterentwicklung - super. Auf Deine Umbauanleitung bin ich sehr gespannt.

Da ich Länderbahn-Freek bin, habe ich mit beweglichen Herzstücken im sichtbaren Bereich etwas Probleme, so große Kompromisse zu machen - aber das sind wir als Trix Expessler ja schon gewohnt.

Ich würde die von Dir vorgestellte Weiche aus Gründen der Betriebssicherheit ggff. im unsichtbaren Bereich (Abstellbahnhof) unterbringen; andererseits bin ich mit meiner Hemdkragen-Plastik-Einlage soweit zufrieden, daß meine Fleischmann- Preussen-Loks ohne Umbauten bequem zusammen mit Trix Express und International fahren. Nur bei einigen Wagen (Liliput) gibt es hin und wieder Überraschungen - ich plane, diese Wagen auf TE Achsen umzubauen, will mir zuvor aber die Achs- und Radstände ansehen. Da ist m.E. noch viel zu tun.

Ich finde es großartig, daß TE durch solche Aktionen wieder zum Leben kommt bzw. am Leben gehalten wird - vielleicht kann sogar Naumburg Deine Weriche produzieren für die Trixer, die nicht so geschickte Umbauer sind.

Frank Bertram
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Wackelige Weichenzungen

Beitragvon Georg » 08.11.2005, 23:44

Wenn man sich die Niete, die die Weichenzungen der Trix Express-Weichen halten, genauer anschaut, erkennt man, daß häufig die Niete recht locker sind. Die Folge sind wackelige, schlecht anliegende Weichenzungen, die sehr schlecht den Strom zur Lokomotive leiten. Ein strammer sitzender Niet würde die Weichenzunge nicht so wackeln lassen.

Der Befestigungsniet für die Weichenzunge ist ein Hohlniet, der in der Mitte ein Loch hat. Wenn man dieses Loch etwas erweitern könnte, würde der Niet und die Weichenzunge auch nicht so wackeln.

Da uns professionelles Werkzeug nicht zur Verfüguing steht, hier ein Tip, wie man mit einfachen Mitteln kippeligen Weichenzungen das Wacheln abgewöhnt.

Dazu benötigt man zwei Nägel, die so dick sind, wie der ganze Durchmesser des Nietes. Man spannt nacheinander die beiden Nägel in das Futter einer Bohrmaschine und formt sie zu Nietstempeln um. Dazu läßt man einen Nagel im Bohrfutter LANGSAM drehen und formt mit einer Feile den Nagel so, daß er die Form eines Nietstempels bekommt. Idealerweise würde der Nagel danach so aussehen:

http://www.piepenstock-hell.de/taumel-nietstempel_gross.jpg

Der Kranz, den man am Rand des Stempels erkennt, dient dazu die hochstehenden Nietränder flach zu bekommen. Darauf kann man bei dem Stempel für den Weichen-Niet verzichten. Mit einem separaten ganz flachem Nagel (mit abgeschnittener Spitze) könnte man die Ränder auch flach bekommen.


Zum Bearbeiten der Niete muß die Weiche ausgebaut sein und man braucht jemand, der einem dabei hilft.

Einen Nagel spannt man so in den Schraubstock, daß die Spitze nach oben zeigt. Nun setzt der Helfer den zu bearbeitenden Niet der Weiche auf die Spitze auf und hält die Weiche fest.

Nun setzt man auf der anderen Seite der Weiche auf den Niet den zweiten Nagel an. Dann schlägt man auf den zweiten Nagel mit einem KLEINEN Hammer GANZ VORSICHTIG ein. Damit wird der Niet, der die Weichenzunge hält, etwas erweitert und das Wackeln der Weichenzunge verringert sich mit jedem Schlag ein wenig.

Wichtig: dabei ganz vorsichtig vorgehen, nur ganz schwache Schläge (am besten mit einem Kinder-Hammer) machen. Immer zwischendurch prüfen, ob der Niet schon stamm genug sitzt. - Man darf natürlich nicht so hefitg zuschlagen, daß die Weichenzunge nachher klemmt.

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30 Grad Weiche

Beitragvon Frank Bertram » 12.12.2005, 10:17

Hallo Georg, Peter und Roland:

danke für Eure Infos. Ich dachte, etwas seltenes gefunden zu haben. Peter, die Weiche wurde tatsächlich auch im abbiegenden Part gekürzt - der Vorbesitzer hatte sich wie Georg beschreibt große Mühe gegeben.

Da die Weiche noch funktionsfähig ist, werde ich sie wohl in meine DB/CFL- Anlage einbauen.

By the way: gibt es Trix Express- Freunde in Luxemburg und haben diese evtl. TE- Fahrzeuge auf Luxemburg getrimmt und umgebaut (ich denke da an V36, BR 42 und BR 64)?

Gruß

Frank Bertram
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Bogenweichen

Beitragvon Tex » 15.03.2006, 15:19

Ich hab es schon läuten hören, dass man die Bogenweichen am besten gar nicht einsetzt. Trotzdem muss halt jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln. Da ich keine in Originalverpackung habe frage ich hiermit die ergrauten Superprofis, ob mir jemand eine Kopie machen kann von dem Karton, wo die Schienen-Anordnung für die Bogenweichen drauf ist. Im Mitgliederbereich findet sich dazu nix. Falls also jemand evtl. ein PDF oder jpg oder ähnliches davon machen kann, BITTE an upgr@directbox schicken, tausend Dank. Noch ne Frage: Ist da eigentlich auch ein Spannungs-Schalter drin im Weichenantrieb ???
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Beitragvon Tex » 15.03.2006, 15:20

Sorry, die Adresse ist upgr@directbox.com
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 15.03.2006, 15:55

Um ein Gleis vom R1 nach aussen zu fuehren, benoetigst Du 4 R1 Gleise mit 24Grad, (4314, wenn ich mich nicht irre), die an den auseinandergehenden Enden der Weiche angesteckt werden. Um vom R2 nach innen zu gelangen, macht man eine aehnliche Konstruktion, nur benuzt man die 24Grad Schienen des R2 (4324). Fuer eine Verbindung zwischen 2 Parallelgleisen benoetigst Du 2x 4324 fuer den Aussenkreis, 2x4314 fuer den Innenkreis, und ein 6Grad Gleis R2 das zwischen die beiden Weichen kommt.

Ich habe auf den Einsatz von Bogenweichen vrezichtet, da ich bei meinen zwei eingesetzten zu viele Entgleisungen und elektrische Stoerungen hatte.

Ulrich
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Beitragvon Georg » 15.03.2006, 16:25

Über die Störanfälligkeit der Bogenweiche wurde schon an anderer Stelle geschrieben. Einfach mal die Suchfunktion bemühen.

Da die Bogenweiche immer wieder Fragen aufwirft und damit die Beschreibung von Ulrich etwas besser vorstellbar wird, hier als Anhang das Jpg-Bild der Beschreibung aus dem Trix Express-Ratgeber.

Georg
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Bognweiche-Anleitung.JPG
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Beitragvon Tex » 15.03.2006, 16:46

Das nenne ich prompte Bedienung. Meinen herzlichen Dank.
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Schlanke Weichen

Beitragvon Antoine van Driel » 24.03.2006, 12:34

Hallo,

Für meiner neue Anlage möchte ich als Perfektionist gerne schlanke Weichen für das Trix Express System anwenden. Die vorbeie Monate habe ich viel über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von schlanke Weichen für das Trix Express System (Basis: Tillig/Peco) lesen können, aber ich habe nioch nie gelesen dass jemand serienmässig schlanke Weichen produziert hat. Kann jemand für mich zwanzig schlanke Weichen produzieren ? Leider habe ich nicht so viel Lust und Zeit um selber etwas zu versuchen. Meiner Meinung nach muss nach (gut funktionierenden und schön aussehenden) schlanke Weichen eine grosse Nachfrage sein....


MfG.


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Beitragvon Ulrich Albrecht » 24.03.2006, 14:38

Antoine,

Die schnellste Art, relativ schlanke Weichen zu erhalten, ist der Umbau der Fleischmannschnellfahrweiche, den ich an anderer Stelle im Detail beschrieben habe. Er dauert so eine Stunde pro Weiche (am Anfang, hinterher wird es schneller). Diese Weiche hat einen Radius von rund 800mm mit 15 Grad Abzweigwinkel.

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Beitragvon Antoine van Driel » 24.03.2006, 17:56

Hallo Ulrich,

Viel Dank für die baldige Antwort. Ich werde mal suchen. Wie funktionieren die Weichen bei Dir ? Sind sie auch von kleinen Lokomotiven befahrbahr ? Gibt es ein Unterschied in Farbton ? Fleischmann hat nämlich Gleise aus Messing.


MfG.


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