Hallo Frank,
Die Antriebsgestelle bei meinem VT brauchten mechanisch nicht verjüngt/bearbeitet zu werden, da ich passende Radscheiben von Ton Jongen aus Holland aufkleben konnte. Ich musste lediglich die Spurkränze der Räder in der Bohrmaschine geringfügig etwas kleiner feilen, etwa 1 Zehntel mm. Auf der Achse am Rad wird dann noch jeweils eine Unterlegsscheibe benötigt, damit der dickere Spurkranz am Gussteil des Rahmen keinen Kurzschluss erzeugt. Am Rahmen ist ein Mürkslin Schleifer befestigt der den Mittelleiter bedient.
Die Kontaktfedern an den Rädern (nur eine Seite!) müssen so gebogen werden, dass die original Radscheiben anliegen, da die TE Radreifen ja nur geklebt sind und so elektrisch nicht leiten.
Die anderen Drehgestelle haben TE Spezial Achsen bekommen mit schmalem TE Spurkranz und Spitzenlagern wie sie jetzt auch von verschiedenen Anbietern erhältlich sind. Auch hier war keinerlei weitere Feilerei/Fräserei nötig wie bei dem Zug von Ingo.
Ich glaube es gibt hier doch Modelltechnisch einige Unterschiede durch die sehr lange Produktionszeit des Zuges und die erforderliche Formänderungen bei Neuauflagen.
Mein VT fährt so seit 2 Monaten über alle erdenklichen TE Weichenkombinationen ohne eine einzige Entgleisung im Gegensatz zu mach anderem Originalprodukt unr hat sicherlich schon einige Kilometer auf dem Buckel.
Mein Roco VT hat übrigens Gabelförmige Verbinder zwischen den Wagen und war ursprünglich ein für die "pseudo Dreileiter Fraktion" hergestelltes Fahrzeug das beim Erwerb einen defekten Umschalter hatte und so vor 12 Jahren seeeehr günstig war (so 50 Mark!).
Ich fand übrigens letzte Woche heraus, dass mein Modell vor dem Umbau ein gesuchtes Sammlerstück war, dass locker 250 Euro gebracht hätte (IC Version für Mörklin).
Hihi - und ich hab bei Roco die TEE Schilder bestellt und ausgetauscht, da der Zug mit IC vorne echt bescheuert aussieht
Bei Bedarf kann ich auch Bilder von der Unterseite oder weitere Infos über die verwendeten Radreifen senden.
Für die Beleuchtung schwebt mir eine bronze phosphor Blech Verbindung auf den Verbindungsgabeln für einen Pol vor. Den anderen nehme ich immer über Achs- oder Radschleifer ab.
Grüße
Hans