In der Beschrebung im "Modelleisenbahner" steht, daß das Fahrzeug Radien bis 360 mm befährt! Der Trix Express R1 Radius beträgt aber (vom Radiusmittelpunkt bis zur Gleismitte gemessen) 342 mm. Da muß eine Probefahrt zeigen, ob der Triebwagen in der Lage ist, den etwas kleineren Radius zu befahren.
Der Vorbild-Triebwagen 26400 mm lang. Ein maßstäbliches Modell wäre dann 303 mm lang. Der Modelleisenbahner hat in seinem Test die Schieblehre nicht angelegt und schweigt sich über die genauen Modellmaße aus. Insofern wissen wir nicht, wie genau die Vorbildmaße umgesetzt wurden.
Ein solch langes Fahrzeug dürfte im Begegnungsverkehr Schwierigkeiten verursachen, wie wir sie von den ähnlich langen Liliput-Schnellzugwagen her kennen. (Bitte Suchfuktion dazu benutzen)
Das Zweileitermodell hat eine Stromabnahme über alle acht Räder. Über die Stromabnahme vom Mittelschleifer bei der Trix Express Ausführung ist noch nichts bekannt. Wir wollen hoffen, daß man Vorsorge trifft, daß der Triebwagen nicht auf dicht aufeinander folgende Weichen stehen bleibt.
Bei der Limburger Zigarre befindet sich der Motor in Wagenmitte mit der Folge relativ langer Kardanwellen.
Der Mak-Vorbildtriebwagen hat unter dem Fahrzeugboden zwei Motorgondeln mit je einem Diesemotor. Beim Modell wird einer dieser Gondeln (die zweite ist für einen Dokoder vorgesehen) für die Unterbringung des Motors genutzt, der das nächstgelegene Drehgestell über eine Kardanwelle auf beide Achsen antreibt. Diese Bauform ermöglicht eine im Vergleich zur Zigarre wesentlich kürzere Kardanwelle. Bei der Länge des Fahrzeuges müssen die Drehgestelle aber in Kurven sehr weit auschlagen und in Winkelgraden gemessen muß die kurze Kardanwelle des Mak-Tiebwagens größere Auslenkungen verkraften als die lange Kardanwelle der Limburger Zigarre. Dazu kommt wie oben schon erwähnt, daß der Trix Express Radius R1 kleiner als der von Märklin, Fleischmann usw. ist. Wir wollen hoffen, daß die Kardanwelle das mitmacht und sich nicht verhakt.
Georg





