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Interessengemeinschaft Trix-Express

Weichen - eine Zusammenfassung

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Beitragvon thomas48 » 27.08.2007, 15:27

Hallo Jürgen,

warum sollen die Weichen nicht für Universalbetrieb taugen? Wenn ich mich nicht irre, sind es doch ganz reinrassige Universalweichen?

Auch hier diese Kreuzung ist nach dem gleichen Prinzip konstruiert. Sie muß für gerade Durchfahrt und Kreuzungsfahrt jeweils richtig *gestellt* werden. Ansonsten entgleisen die Fahrzeuge, weil ein Aufschneiden bei Universalweichen usw. ja nunmal nicht möglich ist. Daher heißt das Ding doch auch "Switch Crossing"?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=130146242024&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=003

Hier das Foto der einfachen Weiche, die sieht ganz eindeutig "universal" aus, achte auf die Stellung am Herzstück:

http://i6.ebayimg.com/02/i/000/b1/6d/e430_1_b.JPG

Die Radlenker sind vermutlich nur für die Optik montiert, 100% weiß ich das natürlich ja auch alles nicht da ich noch keine Wrenn Weiche in den Händen gehalten habe.

Momentan denke ich eher, probieren geht über studieren :) Also bitte nicht zu hoch bieten, dann wird es für mich net so teuer Jungs :)

Gruß
Thomas
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Beitragvon thomas48 » 01.09.2007, 14:12

Hallo zusammen,

hier ein paar Bilder von dem momentanen Baufortschritt. Die Weiche ist schon prinzipiell lauffähig, allerdings sind momentan die beiden Zungen-Universalschienen noch nicht fest eingebaut bzw. mit der Stellschwelle verbunden. Da mir ein feiner Bohrer verlorengegangen ist für das Gelenk des Universalteils, muß ich den gleich erstmal nachbesorgen ...

Außerdem fehlt im abzweigenden Teil halt noch der Mittelleiter. Theoretisch wenn man nur auf der einen Seite TE / Märklin fahren möchte, könnte der natürlich auf dem einen Gleis für immer weggelassen werden.

Auf die Schönheit von Lötverbindungen und Schwellen hab ich keinen Wert gelegt, da die Weiche, wenn sie denn zuverlässig funktioniert, eh im Schattenbereich endet. Und bei diesem Prototyp mußte sowieso einiges hin- und hergeschoben werden, bis alles richtig stimmte. Daher bitte die Optik nicht allzusehr beachten :)

Die Gleise verlege ich mit Spurlehren von Wenz Modellbau, für den Mittelleiter reicht eine selbstgebaute Lehre.

Und dann geht die Verdrahtung und die Testphase los....

Diese Weiche dürfte gleich die schwierigste sein, weil sie die engste Bogenweiche im ganzen Layout ist.

Danach habe ich noch 4 andere Weichen vor mir, bevor die erste sichtbare kommt...

viele Grüße
Thomas
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Beitragvon thomas48 » 01.09.2007, 14:13

Hier noch ein Foto mit "Legeprobe" der beiden Zungen-Universalschienen.
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Beitragvon thomas48 » 01.09.2007, 18:45

Hier nochmal das ganze in fertiggestellt mit montiertem Conrad Unterflur-Weichenantrieb, aber noch nicht automatisch polarisiert. Ein paar Dinge sind noch nicht so, wie sie sein sollen.

a. Die beiden Universal-Weichenzungen sind hinten fest an die Stellschwelle gelötet. Dadurch bewegt sich die Stellschwelle nicht nur rein seitlich, sondern macht ja quasi eine Drehbewegung um die Achse des Universalweichenstücks. Für Schattenbahnhof ist mir das reichlich egal, aber im sichtbaren Teil möchte ich eigentlich, daß die Stellschwelle wirklich nur seitlich hin- und hergeschoben wird. Ich weiß aber noch nicht, wie ich das lösen soll.....

(erstes Foto)
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Beitragvon thomas48 » 01.09.2007, 18:55

b. die häßlichen Lötknubbel hier an den Zungenschienen sind, damit die TE-Mittelschleifer wieder "auf das Gleis" kommen, da die Lücke zwischen dem Mittelleiter und der Weichenzunge noch zu groß ist. Ich habe den einen Mittelleiter schon sehr viel weiter Richtung Weichenzunge gesetzt als den anderen (siehe Foto) aber das reicht noch lange nicht.

Bei der nächsten Weiche werde ich diesen Bereich noch optimieren. Mit den Lötknubbeln funktioniert es zwar auch, aber das ist natürlich in keiner Hinsicht eine gute Lösung.

c. mit dem Polarisieren bin ich noch nicht schlüssig. Da ich der Stromübertragung von der Außenschiene auf die Weichenzungen nicht traue, werde ich vermutlich die Weichenzungen polarisieren, sowie natürlich das Herzstück. Damit ist gewährleistet, daß die Außenschienen absolut 100% lückenlos Strom führen.

Nun hat aber der Weichenantrieb nur einen Polarisierungs-Anschluß. Eigentlich wollte ich noch die Weichenzungen auch mit dem Mittelleiter polarisieren, damit die Stromunterbrechungen wirklich auf das absolute Minimum gesenkt werden, aber dafür bräuchte ich einen zweiten Polarisierungs-Anschluß.

Aber da findet sich sicher noch eine Lösung.

Viele Grüße,
Thomas
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Weichenselbstbau

Beitragvon Thorsten S. » 02.09.2007, 12:20

Hallo Thomas!
Ich habe mir Peco 12Grad Code 100 Handweichen
für das Trix Express System umgebaut.
Die Code 100 Profile habe ich herausgezogen und
gegen TE Profile ersetzt. Diese stammen aus defekten
Neusilber Gleisen und Bogenweichen. Das Herzstück
stammt von einer defekten "Papp" Handweiche.
Der Conrad Weichenantrieb mit einem Wechselkontakt
polarisiert die Weichenzunge und die Verlängerung der
Weichenzunge (feststehend). Ich habe die Aussen-
schienen gebrückt. Man könnte aber auch mit dem
Kontakt des Antriebes ein bistabiles Relais ansteuern
das dann die Weiche versorgt. Die Mittelleiter habe ich
ganz an die Weichenzunge heran geführt. Allerdings
habe ich die letzten 2cm aus Pertinax-Streifen eingebaut.
Was mir noch fehlt ist eine bewegliche und beleuchtete
Weichenlaterne. Die von Weinert ist mir viel zu klein. Aus 2m Entfernung sieht man da nichts
mehr von.
Viele Grüsse Thorsten S.
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Weiche Eigenbau komplett Ansicht.jpg
Thorsten S.
 
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Beitragvon Sandro Coletta » 02.09.2007, 12:56

Hallo Thorsten,

die Weiche sieht super aus, Respekt. Bei den Weichenzungen benutze ich für die Stromzufuhr Draht, der auf den letzten 2-3cm abisoliert und somit viel beweglicher und natürlich noch weniger auffällig ist. Somit erreiche ich eine einwandfreie Fahrt über die Weichen. Bringst Du die Weiche am 29. mit? Würde mich wirklich sehr interessieren, ich freue mich eh' schon voll :)
Mit freundlichem Trix-Express-Gruß,

Sandro Coletta
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Beitragvon thomas48 » 02.09.2007, 18:50

Der Conrad Weichenantrieb mit einem Wechselkontakt
polarisiert die Weichenzunge und die Verlängerung der
Weichenzunge (feststehend). Ich habe die Aussen-
schienen gebrückt. Man könnte aber auch mit dem
Kontakt des Antriebes ein bistabiles Relais ansteuern
das dann die Weiche versorgt.


Hi Thorsten,

danke für den Tip. Das mit den Relais werde ich mir mal genau anschauen. Bei insgesamt max. ca. 12 Weichen auf der Anlage ist der "Verdrahtungsaufwand" sicher überschaubar und die Relais kosten ja auch nicht die Welt.

Funktioniert das mit den Relaus denn auch, wenn ich mit Wechselstrom fahren möchte ? (Trix Wechselstrom bzw. Märklin Wechselstrom ?)

Die Mittelleiter habe ich
ganz an die Weichenzunge heran geführt. Allerdings
habe ich die letzten 2cm aus Pertinax-Streifen eingebaut.


Ja, so wie auf Deinem Bild ist es ideal. Ich werde bei der nächsten Weiche auch ganz nah mit dem Mittelleiter an die Weichenzungen gehen. Vielleicht schaffe ich es auch, daß die Lücke so kurz ist, daß man auf die Polarisierung des Mittelleiters bzw. der Zungenstücke ganz verzichten kann. Andererseits wenn ich die Zungenstücke auch polarisiere, würde ich eine 100%ige Stromaufnahme bekommen GANZ ohne Unterbrechungen, was eigentlich mein Ziel ist.

Was mir noch fehlt ist eine bewegliche und beleuchtete
Weichenlaterne. Die von Weinert ist mir viel zu klein. Aus 2m Entfernung sieht man da nichts
mehr von.
Viele Grüsse Thorsten S.


Hat Weinert oder ein anderer Anbieter soetwas denn evtl. für Spur 0 ? Wäre zwar nicht wirklich echt, aber dafür eben auch ohne Lupe sichtbar ....?

Viele Grüße,
Thomas
thomas48
 
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Weichenlaterne

Beitragvon Peter Hess » 03.09.2007, 14:39

Von Roco gibt es eine Weichenlaterne mit der Nr. 40293 und von Fleischmann mit der Nr. 6438
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Weichenlaternen von Roco und Fleischmann

Beitragvon miximaxi » 06.09.2007, 08:24

Beitrag durch Autor gelöscht !
Zuletzt geändert von miximaxi am 11.02.2009, 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Weichenselbstbau

Beitragvon Thorsten S. » 06.09.2007, 10:09

Hallo Herr Hess, Hallo Miximaxi!!
Vielen Dank fuer Eure Antworten.
Ich habe bereits beide Laternen getestet.
Die Fleischmann ist nur fuer Rechts-Weichen geeignet.
Fuer eine Links-Weiche soll man die abgebildete Laterne
um 180Grad drehen, nur dann steht der Pfeil falsch.
Die Roco Laterne ist sehr kompliziert von der Mechanik
aufgebaut. Sie ist nur fuer den Roco-Weichenantrieb
gedacht. Die Mechanik sitzt in einem grossen Plastik
Kasten der sehr viel Platz unter der Anlage braucht
und eben nur an den Original Antrieb eingclipst wird.
Hätte Fleischmann eine echte Laterne fuer die Links Weichen, dann wuerde ich diese nehmen.
Viele Grüsse Thorsten S.
Thorsten S.
 
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Beitragvon thomas48 » 06.09.2007, 13:27

Hi Thorsten,

muß denn der Pfeil bei der Linksweiche nicht auch "andersrum" zeigen? Macht doch eigentlich Sinn?

Viele Grüße
Thomas
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Weichenselbstbau

Beitragvon Thorsten S. » 06.09.2007, 22:32

Hallo!

Normalerweise sieht man den Pfeil immer von der
Stellzunge der Weichenzunge aus, wie auf dem Bild eben.
Setzt man jetzt den Antrieb auf die andere Seite, dann
kann man den Pfeil nicht sehen.
Man sieht ihn nur wenn man vom Abzweig her in die
Weiche fährt. Das ist eben falsch.
Roco liefert zu seiner Weichenlaterne immer nur
eine Mechanik aber zwei Laternen, eben für eine
rechte und eine linke Weiche.
Viele Grüsse Thorsten
Thorsten S.
 
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Weichenlaterne

Beitragvon Peter Hess » 07.09.2007, 21:16

Hallo
Habe mir heute die Weichenlaterne von Fleischmann angeschaut. In der Packung ist ein Teil zum Anklipsen an Weichen des Profigleises (links oder rechts verwendbar) und eine linke und eine rechte Abdeckhaube mit Pfeil zum wahlweisen Aufstecken.
Peter Hess
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Polarität

Beitragvon rei » 08.09.2007, 09:33

Hallo
Vielleicht hilft ja diese Bauteil der Firma Tams, um die Polarität der Herzstück und der Weichenzungen umzubauen:
Relaisplatine RL-2
Bis denn
Rei
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