Hallo Taigatrommel und eventuelle Interessenten an einem Umbau der Heris DE2500
Taigatrommel, Du erwähnst, daß man bei der Heris DE2500 das Drehgestell komplett zerlegen muß, um einmal das Seitenspiel des Schneckenrades zu kontrollieren und ggf. durch kleine Scheiben zu begrenzen. Zum anderen schreibst Du, daß man die dicke Unterlegscheibe auf der Schneckenwelle gegen zwei dünnere (die auf je einer Seite der Schnecke anzubringen sind) ersetzten soll. Dann empfiehlst Du das Festkleben der Kardanschale auf der Welle.
Wer folgenden Link nicht kennt, wird vielleicht nicht verstehen, um was es geht. Also: wer Interesse an der Lok und einem Umbau auf das Trix Express – System hat, sollte zunächst diesen Link lesen:
http://www.eisenbahn-kurier.de/foren/phorum-3.4.3a/read.php?f=9&i=31049&t=31040
Die Schnecke hat messerscharfen Kanten, die sich in kürzester Zeit in das Kunststoff-Schneckengehäuse eingraben. Damit die Schnecke sich nicht mehr einschneiden kann, hat Heris der Lok daraufhin eine (dicke) Unterlegscheibe spendiert. Aber eben nur einseitig. Das ist hier ausführlich beschrieben:
http://www.eisenbahn-kurier.de/foren/phorum-3.4.3a/read.php?f=9&i=32965&t=32965#reply_32965
Da wird auch das von Taigatrommel beschriebene Problem mit der Kardanschale im Bild gezeigt.
In der Diskussion um diese Lok und dessen Getriebe ging es schon im EK-Forum hoch her und es ist dort eigentlich schon alles in den Kommentaren zu den Beiträgen gesagt. Wenn jemand den von Taigatrommel hier beschriebenen Umbau der Heris-Lok nachmachen möchte, sollte wissen, auf was er sich da einläßt.
Die Lok wurde im Auftrag von Heris in Fernost gefertigt. Das bedeutet nicht, das alles was von dort kommt schlecht ist. Aber auch da hat eben alles seinen Preis. Und nun weiß auch Heris, was der englischen Spruch bedeutet: "You get what you pay for".
Viele Grüße Georg