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Interessengemeinschaft Trix-Express

BR 42

Technisches: Fragen, Tipps & Tricks zu Wartung, Reparaturen, Umrüstungen etc.
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Vielen Dank

Beitragvon Mechanik-Freak » 05.12.2007, 14:41

Besten Dank für den Tip und den Link. Wenn die Lok fertig ist, werd ich mal ein Bild davon hier posten.

Michael Morscheck
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Getriebeblock defekt

Beitragvon Mechanik-Freak » 11.12.2007, 18:37

Ich habe eine Br42 zum Ausbuchsen da. Bei der Lok ist das Lager der Getriebeausgangswelle ausgeschlagen. Ich hab das Zahnrad abgezogen und mußte feststellen, daß ich da kein neues Lager einsetzen kann, die Materialstärke gibt's einfach nicht her und eine neue Lagerhülse hätte keinen Halt.
Hat jemand eine Idee wie ich das wieder hinbekomme? Oder kann mir jemand sagen wo ich einen Getriebeblock bekommen kann?

Noch eine Frage: gab es von TE eine BR42 mit fester Pufferbohle und beweglichem Vorlaufdrehgestell? Meines Wissens nicht. Aber möglich ist ja so ziemlich alles. Bei der Lok, die ich grad in Reparatur habe, ist das nämlich so und unprofessionell sieht das nicht aus, so daß ich mir vorstellen könnte, daß es original ist.

Gruß, Michael Morscheck
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Beitragvon ecki » 11.12.2007, 20:48

Hallo Michael,
Getriebeblock (oder auch Getriebe komplett) hätte ich neu oder gebraucht anzubieten.

Tausch gegen andere Ersatzteile wäre mir sehr lieb - Verkauf weniger.

Gruß
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Beitragvon Ralf » 12.12.2007, 16:15

Hallo Michael,

das mit dem Vorläufer der 42 hört sich ja interessant an. Nachdem dieser Thread mal abartig aktiv war, wundert es mich ja fast, daß sich daraufhin niemand zu Wort meldet. Kannst Du vielleich mal ein Bild posten ?

Viele Grüße
Ralf
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Pufferbohle

Beitragvon Mechanik-Freak » 12.12.2007, 18:44

Hier mal ein Bild von dem Umbau
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BR42-Bohle003.jpg
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 12.12.2007, 21:04

Hallo,

Das sieht nach einem selbstgstrickten Umbau aus, der aber sehr sauber ausgeuehrt worden ist. Ich habe eine aehnliche Operation an meiner 24 und 64 durchgefuehrt, um bei ihnen die Pufferbohle festzulegen. Ich hatte mich auch mit dem Gedanken getragen, dies bei der 42 zu machen, es dann aber doch nicht uebers Herz gebracht.

Ulrich
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Beitragvon TE lebt » 12.12.2007, 21:18

Hallo Michael,

also original ist das meiner Meinung nach bestimmt nicht, was man am besten auf dem Bild unten rechts erkennen kann. Da ist nämlich irgendwas schief.
Interessant find ich den Umbau schon, aber er bringt auch Probleme mit sich. Wie auf Deinen Bildernzu sehen ist, hat die Lok vorne keine Kupplung. Das ist bei dieser Version sicher auch sinnvoll, denn wo sollte man sie anbringen? Sie muss sich ja in Kurven mit zur Seite bewegen, und an der nun starren Pufferbohle würde das nicht funktionieren.
Natürlich ist das keine Einschränkung, wenn Du nur vorwärts fährst, aber Güterzugloks wie eben auch die BR 42 fuhren (und fahren) oftmals auch mit angehängtem Zug rückwärts. Diese Loks hatten ja, im Gegensatz zu Schnellzugloks, in beiden Richtungen die gleiche Höchstgeschwindigkeit.
Wenn es noch gelänge, die Kupplung nicht an der Pufferbohle, sondern am schwenkbaren Vorläufer zu befestigen (was aber wohl eine "Keule" zur Folge hätte), wäre der Umbau perfekt.
Ansonsten: eine Neulackierung stünde dem guten Stück auch nicht schlecht zu Gesicht.

Viele Grüße

Günther
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 12.12.2007, 21:46

Ich setze bei meinen Trix Expressloks grundsaetzlich die NEM-Kupplung ein. Daher war es kei Problem, dass ich die Trix-Nem-Kupplung bei der umgebauten 24 und der 64 durch eine Fleischmann-NEM_Kupplung ersetzt habe. Diese hat naemlich einen anderen Schaft, und kann somit auch bei der festgelegten Bohle eingesetzt werden. Sie sollte auch bei der 42 funktionieren.

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Gertriebevarianten?

Beitragvon Mechanik-Freak » 18.12.2007, 12:32

Hallo.

angeregt durch eine Email vom Besitzer der Lok, die ich grade zum Ausbuchsen da habe, habe ich mir mal das Gertriebe von meiner 42er, die ich schon seit Langem hier in Teile liege habe, angeschaut und festgestellt, dass es anders konstruiert ist. Siehe Bild.
Ich geh davon aus, daß die Schnecke der Eingangswelle im Original von Trix zweigängig war.
Da meine 42 eine recht wechselvolle Geschichte hinter sich hat (ursprünglich TE 2215, dann auf TI "umgebaut" durch Abdrehen der Radscheiben) könnte ich mir vorstellen, daß der Vorbesitzer auch das Getriebe geändert hat. Offensichtlich muß es mal jemanden gegben haben, der diesen Umbau auch angeboten hat. Weiß jemand mehr darüber?

Gruß, Michael

PS: Auch der Getriebelock läßt sich wieder reparieren!
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Getriebe BR42.jpg
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Zylinder Br42

Beitragvon Mechanik-Freak » 13.01.2008, 18:01

Hallo an alle,
ich hab mal wieder ein Problemchen: ich bräuchte für die BR42 zwei Zylinder. Die Führungen der Kolbenstangen sind so ausgeschlagen, daß sich der Kreuzkopf auf der Gleitbahn verklemmt.
Hat vielleicht jemand noch welche als Ersatzteil, die er abgeben kann?

Gruß, Michael
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zylinder02.jpg
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Beitragvon Richard » 13.01.2008, 19:06

Hallo Michael

Wenn keine Ersatz-Zylinder verfügbar sind, würde ich versuchen, die Zylinder mit kleinen Messingröhrchen auszubuchsen, was als Gleitlager besser geeignet ist, als die Alu/Zink-Legierung.

Freundliche Grüsse
Richard
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Beitragvon Mechanik-Freak » 13.01.2008, 19:17

Hallo Richard,
deinen Vorschlag habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Nur - die Lok gehört nicht mir, ich hab sie zur Reparatur da. Und wenn beim Reparaturversuch der Zylinder was schief geht, hab ich ein Problem.
Probieren werd ich's auf jeden Fall, aber erst wenn ich weiß, daß ich notfalls Ersatz beschaffen kann. Bei dem ausgeschlagenen Getriebeblock habe ich das auch so gemacht.

Gruß, Michael
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Beitragvon Ulrich Albrecht » 13.01.2008, 19:36

Eine weitere Idee waere, die Zylinder der Liliput-Bachmann BR42 zu benutzen, und diese mit einem Mesingrohr fuer die Expresssteuerung tauglich zu machen. Diese Zylinder muessten als Ersatzteil noch erhaeltlich sein.

Ulrich
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Beitragvon noels » 14.01.2008, 18:16

Hallo,
noch ein Vorschlag zur Reparatur: Bei mir läuft seit zwei Jahren eine Märklin- P8 mit den Kunststoffröhrchen von Q-Tips in den Zylindern. Das war seinerzeit zu Isolierung des Gestänges. Diese Röhrchen zeigen keinen Verschleiß bis jetzt und wären im Zweifelsfall schnell ersetzt. Wenn man es nicht weiß, sieht man auch nichts davon.
Gruß
Heiko Mehnert
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Vielen Dank...

Beitragvon Mechanik-Freak » 14.01.2008, 18:44

... für eure Tipps. Ich habe mittlerweile zwei Zylinder gefunden und werde nun versuchen, die defekten Führungen mit Messinghülsen auszubuchsen. Der Hinweis auf Q-Tips ist allerdings auch eine Überlegung wert.

Wer kennt sich denn mit Getriebeberechnungen aus? Ich habe ein Zahnrad 18 Zähnen, Durchmesser 8,8mm und eine eingängige Schnecke mit einer Steigung von 1,5mm. Die Maße würden für einen Getriebeumbau passen. Fragt sich nur, wie es dann mit der Geschwindigkeit / Zugkraft der Lok i.V. mit dem Mabuchi-Motor aussieht aussieht, der ja andere Drehzahlen als der Permamotor hat.
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